Zum Mach-dein-Bett-Tag

Heute beginnt mein Morgen definitiv mit einer kleinen Arbeit im Haushalt, genauer: Bett machen. Während manche Menschen gar keinen Sinn darin sehen jeden Morgen ihr Bett zu machen, fühlen andere (wie ich) sich unwohl, wenn ihr Bett nicht gemacht ist. Im Allgemeinen ist mit Bett machen gemeint, dass Kissen und Decke aufgeschüttelt oder ausgeklopft werden und dann ordentlich zusammen gelegt und glatt gestrichen werden.

Wann, wo und warum ist Mach-dein-Bett-Tag?

Wann und seit wann ist Mach-dein-Bett-Tag?

Der 11. September ist Mach-dein-Bett-Tag. Leider haben meine bisherigen Recherchen nicht klären können, wer diesen Tag wann ins Leben gerufen hat. Falls du mehr dazu wissen solltest, freue ich mich sehr über Informationen und Quellenangaben. Obwohl ich bisher keine gesicherten Informationen finden konnte, halte ich diesen Tag für so wichtig, dass ich ihm diesen Blogartikel widme.

Wo und warum ist Mach-dein-Bett-Tag?

Ursprünglich wurde der Mach-dein-Bett-Tag in den USA begangen, inzwischen allerdings weltweit. Der Mach-dein-Bett-Tag macht auf die Wichtigkeit des Herrichtens eines schönen Schlafplatzes aufmerksam.

Was heißt Bett machen?

Bett machen heißt in erster Linie, das Bett zu lüften, also Kissen und Bettdecke aufschütteln, Laken glatt ziehen und am Ende alles wieder ordentlich und einladend hinlegen. Bei einigen kann das Bettmachen auch das Überwerfen einer sogenannten Tagesdecke einschließen.

Nicht nur am Mach-dein-Bett-Tag kann die erste häusliche Pflicht also schon gleich am Morgen abgehakt werden. Erholsamer Schlaf ist essentiell wichtig für die Gesundheit – in meinem Ratgeber sogar Ressource Nr. 1 auf der persönlichen Ressourcenliste. 

Was tu ich am Mach-dein-Bett-Tag?

Ich mache natürlich mein Bett – klar. Und zwar mit allem Pipapo. Das heißt, vielleicht beziehe ich mein Bett auch komplett. Meiner Ansicht nach ist es einfach schön, sich in ein gemachtes Bett zu legen – das hat was von Hotel. Aber das ist noch nicht alles.

Warum mache ich mein Bett?

Ich mache nicht nur heute, sondern jeden Tag mein Bett, weil ich einfach lieber in ein ordentliches, einladendes Bett schlüpfe. Dann schlafe ich irgendwie auch besser. Wahrscheinlich, weil ich am Morgen allen Mief und alle eventuellen unschönen Träume der vergangenen Nacht gründlich herausgeschüttelt und das Zimmer gut gelüftet habe. Ich empfinde das als eine Art Neustart. Beste Voraussetzung dafür, dass die kommende Nacht gut (vielleicht sogar besser) wird als die vorherige.

Und ausreichender, erholsamer Schlaf ist Ressource Nr. 1 in meinem Ratgeber (siehe Seite 19). Wenn du wissen willst, welche anderen drei Ressourcen ich für seelisches Wohlbefinden wichtig finde, dann bestell dir den Ratgeber z.B. als E-Book hier:

Ein weiterer Aspekt ist folgender: Wenn du gerade insgesamt mit dir und der Welt zu kämpfen hast, kann das Bettmachen der einzige Kampf des Tages sein, den du gewinnst. Du kannst deinen Erfolg direkt sehen. Und das kann einiges verändern oder zumindest erträglicher machen. Was ich damit meine? Schau dir das an – ein Klick auf den folgenden Button führt dich zu einem uTube-Video mit der berühmten Rede von Navy Admiral William McRaven:

uTube-Video der Rede "If you want to change the world, start off by making your bed" von Admiral William McRaven

Seine Worte haben mich tief beeindruckt. Ich höre sie mir noch immer von Zeit zu Zeit an. Immer dann, wenn ich drohe in Selbstzweifeln zu versinken. Das hilft. Immer.
Jedenfalls trifft das auf mich zu.

Gut, wir müssen nicht gleich die Welt verändern, sondern erstmal einfach nur das Bett machen. Diese eine Aufgabe am Tag erfolgreich abschließen. Dieses Eine pro Tag schaffen. Allein das kann schon ein gewonnener Kampf sein.

Meine Playlist zum Mach-dein-Bett-Tag

Genauso wenig, wie ich den Ursprung für diesen kuriosen Feiertag ausmachen konnte, habe ich passende Musik gefunden. Daher bleibt meine Playlist zum Mach-dein-Bett-Tag vorerst leer. Falls du aber einen oder mehrere Musiktitel kennen solltest, die sich für diese Playlist eignen, dann freue ich mich sehr auf deine Nachricht. Klick auf den Button und schicke mir gern eine E-Mail:

Warum Seelische Gesundheit mein Thema ist

Weder ein Studium noch irgendeine andere Ausbildung auf dem Fachgebiet der Psychologie habe ich vorzuweisen. Trotzdem ist Seelische Gesundheit und Mentale Selbsthilfe mein Herzensthema.

Wahrscheinlich deshalb wurde ich schon einmal als die Erin Brokovich der Psychologie bezeichnet. Dieser Vergleich schien mir zunächst sehr seltsam, aber nach längerem Nachdenken entdeckte ich einige Parallelen zwischen ihr und mir: ich kann bei echten Problemen nicht wegsehen, denke praktisch und rede Klartext. Mit mir kann man offen reden (höre ich immer wieder), eben weil ich keine ausgebildete Psychologin oder Psychotherapeutin bin.

Seelische Krisen sind meist unsichtbar und still

Wenn sich jemand körperlich verletzt hat, können sofort alle sehen, was los ist. Seelische Verletzungen und Krisen kann niemand direkt sehen. Jedenfalls die meisten Menschen nicht. Personen, die eigene Erfahrungen damit gemacht oder entsprechende Ausbildungen absolviert haben, schon eher.

Sogar Betroffene merken es oftmals auch selbst zu spät oder gar nicht, dass sie in seelischen Krisen stecken. Das ist meiner Erfahrung nach mit ein Grund für ihr Schweigen. Und dann ist da noch die Scham. Und die Befürchtung, dass einem niemand glaubt (weil’s niemand sehen kann). Immer noch.

Viele sprechen nicht darüber, obwohl es statistisch gesehen einen von fünf Menschen betrifft. Das sind 20% – ein Fünftel, also ziemlich viel. Und trotzdem wurde bis vor kurzem fast völlig darüber geschwiegen.

Dieses Schweigen ist ein Problem:

Betroffene fühlen sich allein und wissen nicht weiter

Wenn kein Mensch über ein Thema spricht, dann ist es gewissermaßen auch nicht da. Jedenfalls scheint es so. Deshalb scheint es Personen, die sich in seelischen Krisensituationen befinden, auch so, als ob es nur sie mit diesem Problem gäbe. Deshalb fühlen sie sich allein, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind.

Reden und zuhören hilft

Zuhören ohne zu urteilen ist der wichtigste Teil bei der Mentalen Ersthilfe. Deshalb feiere ich jedes Jahr auch den Welttag des Zuhörens. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann solltest du diesen

Erst wenn du Dinge, die dich quälen, benennst, kannst du sie klar sehen. Und dadurch verlieren sie ihren Schrecken. Dann kannst du beginnen, etwas gegen sie zu unternehmen.

Also: sei mutig und sprich mit jemandem! Wenn du niemanden hast oder niemandem in deinem Umfeld traust, dann ist das Problem kleiner als du glaubst.

Auch hier und in meinem Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“ (siehe auch weiter unten) findest du viele Anlaufstellen in Deutschland, Österreich und Schweiz:

Oder du wirfst direkt mal einen Blick in den bundesdeutschen Mut-Atlas, indem du aufs Bild klickst:

Mut Atlas Wegweiser psychische Gesundheit - Logo. Ein Klick auf das Bild führt direkt auf die Mut Atlas-Website

Dort findest du auf einer interaktiven Deutschland-Karte alle möglichen Hilfeangebote zur psychischen Gesundheit – von Selbsthilfe-Angeboten bis professionellen Therapien.

Woher weiß ich das alles über seelische Krisen?

Ganz einfach: ich habe schon ziemlich früh begonnen, Erfahrungen mit Krisen zu sammeln. Aus meiner heutigen Sicht als Erwachsene zu früh.

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mit 10 Jahren zum ersten Mal bewusst eine eigene seelische Krise erfolgreich alleine bewältigt. Kurz danach folgten ziemlich schnell noch einige mehr.

Als Mentale Ersthelferin bin ich wohl ein Naturtalent

Als die Mutter meiner besten Freundin starb, waren wir beide 13 Jahre alt. Anscheinend konnte ihr niemand aus ihrer Familie beistehen. Das konnte ich kaum ertragen. Also habe ich – ohne zu wissen, was ich tat – versucht ihr zu helfen. Sie war ja meine Freundin. Damals habe ich meiner Meinung nach auch nicht viel getan. Ich war einfach da, habe mit ihr geschwiegen oder ihr zugehört und sie gegen einen Lehrer verteidigt, als sie selbst nicht für sich einstehen konnte. Jahre später erst konnte sie mir sagen, dass ich damals genau das Richtig getan hatte, und hat sich bei mir dafür bedankt.

Mentale Selbsthilfe war für mich der einzig mögliche Weg

Als selbst denkender Teenager in der DDR wurde das Leben danach nicht leichter für mich. Und mit jemandem darüber zu reden, barg immer ein ziemlich großes Risiko. Also entwickelte ich allein und im Verborgenen verschiedene Strategien, wie ich mit all meinem Frust und seelischen Leid fertig werden konnte. Eines meiner schlimmsten Erlebnisse hatte ich ungefähr einen Monat vor dem endgültigen Zusammenbruch der DDR.

Auch nachdem ich das Land verlassen hatte, holten mich vergangene seelische Krisensituationen immer wieder ein. Ich musste mich einfach damit auseinandersetzen, wenn ich bei Verstand bleiben wollte. Also habe ich mich damit auseinandergesetzt.

Ich will zeigen, dass und wie Mentale Selbsthilfe geht

Das Wichtigste zuerst: in eine seelische Krise kann jeder geraten.
Jederzeit. Aus verschiedenen Gründen. Also kein Grund, sich selbst für die Ursache einer seelischen Krise verantwortlich zu machen.
Selbst verantwortlich bist du dafür, ob und wie du mit einer solchen Situation umgehst.
Also: tu was. Etwas, was dir gut tut. In ganz kleinen Schritten.

Das kannst du auch. Genau dafür habe ich auch meinen Ratgeber geschrieben:

Meine Sofort-Hilfe für die Seele in 7 Schritten

Auf der Doppelseite 62/63 in meinem Ratgeber habe ich 7 einfache Schritte aufgelistet und beschrieben, die du sofort und mit dem, was sowieso jeder Mensch zuhause hat, umsetzen kannst. Diese Sofort-Hilfe kannst du dir auch gleich hier herunterladen – ein Klick auf den Button genügt:

Meine Playlist für seelische Krisen

„Hey“ von Andreas Bourani (auch in der Version mit Yvonne Catterfeld)
„Lach, wenn es nicht zum Weinen reicht“ von Herbert Grönemeyer
„1 mit dir“ von Ewig (auch in der Version mit Jeannette Biedermann)

Aktionswoche Seelische Gesundheit 10.-20. Oktober

Die Woche der Seelischen Gesundheit 2025 legt den Fokus auf die zahlreichen präventiven und psychosozialen Hilfsangebote in ganz Deutschland und nimmt insbesondere die Bedürfnisse (psychisch erkrankter) junger Menschen in den Blick, damit wir gemeinsam mit optimistischem Blick Richtung Zukunft schauen können.

Das Motto 2025: „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft”

(Diese Zeilen wurden der Website des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, Organisatoren der Aktionswoche, entnommen)

Dazu möchte ich gern meinen Beitrag leisten.

Zum Welttag des Briefschreibens

Wer schreibt denn heute noch einen Brief? Und warum? Es gibt doch E-Mails und Messenger-Dienste für alle Arten von schriftlichen Mitteilungen! Ja, schon. Doch ein handgeschriebener Brief ist nicht einfach nur „old school“ oder altmodisch, sondern ein Zeichen ganz besonderer Wertschätzung für die empfangende Person. Schreiben mit der Hand und auf Papier ist gleichzeitig meditativ – finde ich.

Wann, wo und warum ist Tag des Briefeschreibens?

Wann und seit wann ist Tag des Briefeschreibens?

Am 01. September 2025 ist Welttag des Briefschreibens. Der besser unter dem englischen Titel World Letter Writing Day bekannte Welttag wurde 2014 vom australischen Autor, Fotograf und Künstler Richard Simpkin angeregt, weil er selbst Fan von handgeschriebenen Briefen ist. Er meint, dass sie individueller und deshalb besonders sind. Briefe auf Papier können nicht nur schriftliche Botschaften, sondern auch Gerüche oder kleine Beigaben transportieren, Eselsohren oder Knicke haben.

Wo und warum ist Tag des Briefeschreibens?

Dieser Tag hat sich handschriftlichen Briefen verschrieben und wird inzwischen weltweit von Fans gefeiert. Um beim Welttag des Briefschreibens dabei zu sein, schreibst du einfach ein Brief an jemanden, der dir die Mühe wert ist. Dabei ist es wichtig, dass der Brief auf richtigem Papier verfasst und von Hand geschrieben wird mit einem Bleistift, Füller, Kugelschreiber oder sonstigem Schreibgerät. Empfänger kann jeder sein, egal in welcher Beziehung er zum Verfasser steht.

Bei der Umsetzung des Welttags des Briefschreibens sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Besonderes oder sogar selbst gestaltetes Briefpapier kann genutzt werden und auch die Wahl des Schreibgeräts und der Schriftfarbe ist individuell. Noch persönlicher wird ein Brief, wenn er mit Aufklebern oder Zeichnungen verziert wird. Es gibt keine Löschtaste; Schreibfehler müssen zur Not durchgestrichen werden, aber das ist kein Manko. Es muss nicht auf die immer gleichen Emoji zurückgegriffen werden, sondern ganz eigene Smileys können entworfen werden um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Der Welttag des Briefschreibens führt die Briefeschreiber an die Anfänge zurück.

Dieser Text zum Welttag des Briefschreibens“ wurde in Auszügen von der Website www.kleiner-kalender.de entnommen.

Was mache ich am Tag des Briefschreibens?

Natürlich werde ich heute Briefe schreiben, um diesen Tag zu feiern. Einen Brief schreibe ich auch ganz bestimmt mit der Hand auf Papier.

Damit tue ich nicht nur der empfangenden Person etwas gutes, sondern gleichzeitig auch mir selbst: anstatt wieder nur durch die sozialen Medien zu scrollen, verzichte ich bewusst auf Digitales und konzentriere mich aufs Schreiben mit der Hand. Das gehört auch zu den Tätigkeiten, die mir gut tun – wie in meinem Ratgeber beschrieben:

Auch wenn es heute um einen auf Papier und von Hand geschriebenen Brief geht, werde ich heute mal etwas Außergewöhnliches: ich schreibe einen Brief an mich selbst in der Zukunft. Geht nicht? Doch, klar geht das! Und zwar eine Website von FutureMe™ der Memories Group Limited. Das willst du auch? Wunderbar! Ein Klick auf den Button – und los geht’s:

An welches Ich schreibst du? – An dein Ich in einem, in drei, in fünf Jahren oder an einem bestimmten Datum?

Meine Playlist zum Tag des Briefschreibens

Auch beim Thema Briefschreiben höre ich sofort wieder Musik in meinem Kopf, beispielsweise

„Beim Briefeschreiben“ von Enjott Schneider
„Brief an dich“ von Sudden
„Letter To My 13 Year Old Self“ von Laufey
„Letter To You“ von Bruce Springsteen
„Letters I Never Sent“ von Let Babylon Burn
„Schreib deine Wünsche in einen Brief“ von Udo Jürgens

A SHORT NOTE ZU Panik

Als ich diese Woche mit einem Klienten 1:1 gearbeitet habe, gestand er mir plötzlich, dass er gerade dabei wäre, in eine mittelschwere Panik-Attacke abzurutschen.

Ich war sehr überrascht, denn ich hatte das nicht bemerkt. Das sagte ich ihm auch und bat ihn, mir zu sagen, was genau denn los sei. Denn: er fühlte sich sichtlich unwohl, und ich wollte ihm aus diesem Zustand herauszuhelfen.

Er war sich nicht sicher, ob er über seine Panik sprechen wollte. Eigentlich hätte er große Angst. Und diese Angst würde ihn lähmen. Das verstand ich sofort und wartete ein wenig. Nach einer Weile entschied er sich dann doch dafür, mit mir darüber zu reden.

Folgendes stellte sich im Laufe unseres Gesprächs heraus:

Hinter der Panik steckt Angst

Jedenfalls bei ihm ist das so. Ich bin überzeugt, er ist damit nicht allein. Und diese Angst überfiel ihn bisher nach eigener Aussage immer plötzlich und mit solcher Wucht, dass er in Schockstarre gerät. Nach weiteren vorsichtigen Fragen von mir bemerkte er selbst, dass diese panische Angst aus seiner Kindheit herrührt: er hatte nicht gelernt, unangenehme Situationen selbst zu meistern.

Also alles, was er brauchte, war eine Strategie um mit dieser unangenehmen Situation fertig zu werden. Und zwar eine Strategie im doppelten Sinne:
1. Was kann ich tun, um diese unangenehme Situation zu ändern oder hinter mir zu lassen?
2. Wie werde ich emotional damit fertig, bis ich diese Situation aktiv ändern kann?

Kaum hatten wir diese beiden Fragen für ihn und seine aktuelle Situation beantwortet, ebbten Angst und Panik sichtlich ab.

Wie können Angst und Panik vermieden werden?

Genau da setzt Mein Krisen-Set an. Es gibt individuelle auf dich abgestimmte Dinge und Tätigkeiten, die du vorbereiten und nach deinem persönlichen Notfall-Plan anwenden kannst. Wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen:

Mit deinem persönlichen Krisen-Set hast du alles, was du brauchst, um dich schnell zu stabilisieren, dich sicher zu fühlen und Belastungen wirksam zu verarbeiten.

Wie ein Erste-Hilfe-Kasten für den Körper sollte auch dein Krisen-Set für die Seele zur Grundausstattung gehören. Für dich selbst. Für andere. Für alle Fälle.

Blümchen im Misthaufen

Wer mich kennt, weiß, dass ich auch im größten, stinkendsten Misthaufen immer ein Blümchen finde (also jeder negativen Situation immer auch etwas Positives abgewinnen kann).

Gänseblümchen auf einem Misthaufen

In diesem Fall – also im Misthaufen dieses Klienten – sprangen mir sogar zwei Blümchen ins Auge:
1. Ist mit diesem Vorfall für ihn die Ente statistisch tot. Das bedeutet, dass solch eine Situation statisch gesehen jeden Bundesbürger einmal im Leben trifft. – Und nun hat es ihn erwischt. Damit ist die Chance, dass ihm so etwas noch einmal passiert, verschwindend gering.
2. Wird es ihm relativ leicht fallen, dieses Erlebnis hinter sich zu lassen, weil er in ein paar Wochen umzieht in eine andere Stadt.

Er selbst fand in seinem aktuellen Misthaufen auch zwei Blümchen:
1. Erkannte er, dass er instinktiv einiges richtig gemacht hätte.
2. Weiß er jetzt, dass und was er selbst in Zukunft tun kann, um gar nicht erst in Panik zu geraten.

Zum 8. August

Heute ist doch ein ganz normaler Tag. Oder? Für mich persönlich ist dieser 8. August insofern ein besonderer Tag, als dass ich noch immer massiv mit den Folgen meines kleinen Unfalls im vergangenen Monat zu kämpfen habe. Die Schmerzen sind zwar deutlich weniger geworden, aber richtig gut geht es mir noch nicht.

Außerdem habe ich nach kurzer Internet-Recherche bemerkt, dass der 8.8. inzwischen mehrere „Etiketten“ hat:

Der Internationale Unendlichkeitstag

Die Mathematiker dieser Welt feiern seit 1997 den 8.8., der als einziger Tag im Jahr die Acht gleich zweimal trägt, als Unendlichkeitstag. Nur zur Erinnerung: die liegende Acht ist das Symbol für Unendlichkeit, und zwar sowohl im mathematischen als auch im philosophischen Zusammenhang.

Der amerikanische Glücklichsein-ist-machbar-Tag

1999 rief die US-amerikanische Secret Society of Happy People (SOHP) unter dem ursprünglichen Namen „Admit You’re Happy Day“ den Happiness Happens Day ins Leben.

Foto eines vierblättrigen Kleeblatts als Symbol für Glück

Diesen Tag werde ich heute zum ersten Mal bewusst feiern – es schadet nicht, dass ich mir selbst mal wieder Gedanken darüber mache, wie ich trotz meiner momentanes Zustands glücklich sein kann. Das ist doch bestimmt machbar – die Frage ist nur: wie?

Der deutsche Memento-Tag

Seit 2019 ist der 8. August in Anlehnung an den australischen Dying to Know Day (den es seit 2013 gibt) in Deutschland Memento-Tag. Dieser Tag gibt Gelegenheit, sich eines Themas bewusst zu werden, welches in unserer westlichen Gesellschaft sehr gern beiseite geschoben und möglichst vollständig ignoriert, weil als unangenehm empfunden wird: die eigene Sterblichkeit bzw. die Endlichkeit des eigenen Lebens.

Ich selbst habe bereits eine Nahtod-Erfahrung hinter mir. Seitdem habe ich keine Angst mehr vorm Sterben. Seitdem versuche ich bewusster zu leben und mich auf die Freuden und die Schönheit des Lebens zu konzentrieren. Ich würde sogar behaupten, diese Erfahrung hat mein Leben verändert. Seitdem weiß ich, dass der Tod genau so zum Leben dazu gehört wie die Geburt: das Eine ist der Anfang, das Andere das Ende des Lebens. Das ist meiner Meinung nach kein Grund zur Aufregung.

Was mache ich am 8.8.?

Anlässlich des Internationalen Unendlichkeitstages habe ich meine liegende Acht wieder hervorgeholt und nach vielen Jahren mal wieder auf diese Art meditiert.

Mein derzeitiger Gesundheitszustand sorgt dafür, dass ich mich erstens nicht gut fühle und zweitens sehr eingeschränkt bin in meinen Bewegungen. Das drückt bei mir total auf die Stimmung.

Deshalb habe ich mal wieder einen Blick in meinen eigenen Ratgeber geworfen:

Auf den Seiten 76/77 ist die Vorlage für meine Ressourcenliste zu finden. Die habe ich mir vorgenommen, um sie gründlich zu überprüfen und eventuell zu ergänzen. Ich kann im Moment die Dinge, die ich sonst als erstes tue, um mich wieder besser zu fühlen, nicht machen. Welche das sind? Nun, zum Beispiel längere Spaziergänge oder Wanderungen im Wald machen, meine täglichen Yoga-Übungen oder tanzen gehen. All das kann ich momentan nicht machen. Also muss ich mir etwas anderes suchen.

Aus Anlass des deutschen Memento-Tags habe ich über meinen Unfall im vergangenen Monat nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Glück im Unglück hatte. Ich bin nur mit dem Hinterteil und nicht mit dem Kopf aufgeschlagen. Und das hätte deutlich übler ausgehen können als das, womit ich mich jetzt herumschlage! Trotz aller nach dem Unfall aufgetretenen Schmerzen und Einschränkungen stimmt mich diese Erkenntnis sehr positiv.

Meine Playlist zum 8.8.

„Eternity“ von Robbie Williams
„Eternity“ von Alex Warren
„His Eye Is on the Sparrow“ in der A-cappella-Version von The Idea of North
„“Love Goes On“ Ilse de Lange (auch die Version im Duett mit Michael Patrick Kelly)

Monatsrückblick Juli 2025

Der Monat Juli 2025 gestaltete sich mal wieder ganz anders als von mir geplant und begonnen. Ich war ziemlich gut im Flow und hatte alles vorbereitet, um endlich sichtbare Ergebnisse zu haben – aber dann kam alles ganz plötzlich ganz anders…

Neue Website zu Mein Krisen-Set

Mein Krisen-Set ist die Idee, an der ich mein Business neu ausrichte. Deshalb wird es dazu auch eine eigene, ganz neue Website geben, die ich mit Hilfe von Tanja Kaltwasser und ihrem Team von ideenKIND aufbaue. Das Design steht bereits, und ich bin sehr dankbar für die Unterstützung.

Online-Kurs zum Ratgeber

Außerdem habe ich begonnen, einen Online-Kurs zu erschaffen, der zu meinem Ratgeber passt:

Dieser Kurs soll dabei helfen, sich ein eigenes Krisen-Set aufzubauen. Dafür habe ich einen Projektplan aufgestellt und wollte gerade richtig loslegen, als es mich voll erwischte:

Unfall mit Steißbeinbruch

Zu Beginn der zweiten Juliwoche ist es passiert: Es hat plötzlich stark geregnet. Also bin ich auf die Dachterrasse gelaufen, um schnell die Wäsche hereinzuholen. Ich bin also mit den Armen voll Wäsche vorsichtig über die hohe Schwelle balanciert, um dann schnell ins Zimmer hineinzugehen. Dabei bin ich wie auf einer vereisten Skipiste ausgerutscht und senkrecht nach unten geplumpst. Was ich nicht gesehen hatte, war, wie weit es ins Zimmer hinein geregnet hatte.

Ich glaube, ich hatte noch Glück, dass ich nicht nach hinten gekippt und mit dem Kopf auf der hohen Schwelle aufgeschlagen bin! Aber mir wurde direkt ein wenig übel. Ich habe mich aufgerappelt und erstmal weiter gemacht, weil ich dachte, es sei nur eine Prellung. Aber im Verlauf der nächsten paar Stunden fühlte es sich doch schlimmer an.

Also bin ich dann doch zum Arzt gegangen. Dort stellte sich heraus, dass ich nicht nur einen ordentlichen Schock hatte, sondern auch mein Steißbein wirklich gebrochen war. Prognose: zwei Wochen schlimme Schmerzen, danach weitere vier Wochen Schmerzen, möglichst Ruhe, keine körperlichen Aktivitäten und Ende August Wiedervorstellung. Nach den Terminen schlich ich noch in die Apotheke (für die Schmerzmittel), zum Sanitätshaus (wegen der „Sitzhilfe“) und dann langsam nach Hause.

Na prima! Die nächsten drei Tage verbrachte ich auf dem Bauch liegend, weil sogar stehen sehr schwierig war. Ich glaube, so viele Schmerzmittel habe seit einer OP in meiner Jugend nicht mehr genommen und war deswegen und wegen der höllischen Schmerzen wie benebelt.

Das Schlimme ist ja, dass man von außen nichts sehen kann. Dafür sind die Schwellungen nach innen und die Schmerzen nicht von schlechten Eltern.

Sehr schade ist auch, dass ich definitiv bis Ende August nirgendwohin fahren darf – damit sind erst einmal sämtliche Urlaubspläne gestorben. Das ist ziemlich bitter, weil ich seit Pfingsten 2024 keine richtige Erholung gefunden habe.

Was im Juli 2025 sonst noch los war

  • Unsere Älteste hat ihr Abitur nicht nur bestanden, sondern auch ihr selbst gestecktes Noten-Ziel erreicht. Außerdem scheint es ihr endlich gelungen zu sein, ihre Prüfungsangst zu überwinden. Das haben wir in epischem Ausmaß gefeiert.
  • Ich habe mich den VIBs von Judith Peters angeschlossen. VIB steht hier für Very Interesting Blogger. Durch meinen Unfall habe ich mich auch da bis jetzt noch nicht so einbringen können, wie ich es vorhatte. Das werde ich ändern – allerdings erst mit meiner neuen Krisen-Set-Website.
  • Mit meinem Ratgeber habe ich erste Einnahmen erzielt sowie erste Buchbewertungen bei fünf Online-Buchshops eingesammelt. Außerdem habe ich meinen Ratgeber im Mini-Produkte-Magazin von Steffi Schmid beworben (siehe auch Punkt 2 im nächsten Abschnitt) und für den Wettbewerb um den SelfPublishing Buchpreis eingereicht.
  • Dass dieser Juli ziemlich kühl und verregnet war, fand ich persönlich gar nicht so schlecht, denn so fiel es mir ein wenig leichter, all die Schmerzen und dieses Herumliegen zu ertragen.

Worüber ich im Juli 2025 gebloggt habe

  • Der Juli beginnt ja mit dem Internationalen Witze-Tag – idealer Aufhänger für meinen Aufruf, sich selbst mehr Gründe zum Lachen zu schaffen. Für diesen Artikel ist es mir erstmals gelungen, in kurzer Zeit eine passende Illustration mit elektronischen Mitteln zu zeichnen und meine Absicht direkt hineinzulegen.
  • Mein Ratgeber ist im diesjährigen Mini-Produkte-Magazin von Steffi Schmid auf Seite 94. Das ist mein erster größerer Schritt in Richtung Buchmarketing.
  • Seit langem habe ich erfolglos versucht, meine über mich-Seite humorvoller zu gestalten. Und dann erhielt ich einen Impuls, doch einfach dazu einen Blogartikel zu schreiben. Hab ich gemacht, ist hier zu lesen: 7 Fun Facts über mich.
  • Zum Welt-Zuhörtag habe ich natürlich auch einen Blogartikel geschrieben, denn Zuhören ist – glaube ich – immer gut. Für jeden persönlich und für unsere gesamte Gesellschaft.
  • Streng genommen gehört ja auch dieser Blogartikel zum Juli. Und es ist mein erster Monatsrückblick, ein Format, das ich eigentlich gar nicht mag. Aber hiermit habe ich einen ersten Versuch gewagt. Ohne Fotos. Weil ich mich einfach nicht dazu aufraffen kann. Und weil es genügt, mein schmerzverzerrtes Gesicht im Spiegel zu sehen.

Ausblick auf den August 2025

  • Ich freue mich sehr darauf, dass die Schmerzen nachlassen und ich wieder sitzen und mich besser bewegen kann. Damit werde ich auch endlich auf die Schmerzmittel verzichten können.
  • Wenn ich wieder sitzen kann, werde ich auch wieder richtig arbeiten können. Das ist auch wichtig, denn ich möchte bald die neue Website freischalten und meinen Kurs anbieten können.
  • Am 25. August habe ich wieder einen Arzttermin wegen des Steißbeinbruchs – hoffentlich gibt es dann gute Nachrichten für mich.

Zum Welt-Zuhör-Tag

Zum Welt-Zuhör-Tag bzw. World Listening Day habe ich das große Bedürfnis, einige Gedanken zu teilen.

Hören können die meisten Menschen. Aber wirklich Zuhören können meiner Ansicht nach nicht viele. Leider. Lasst uns diesen Tag nutzen und wenigstens einmal bewusst zuhören!

Zuhören ist meiner Ansicht nach das Allerwichtigste in der Mentalen Ersthilfe. Das habe ich einmal mehr in meinem MHFA-Ersthelfer-Kurs bestätigt gefunden. Und ich habe öfters beobachtet, dass es schon fast genügt, einfach bei einer Person zu sitzen und ihr zuzuhören. Einfach da sein, in Ruhe zuhören, nichts sagen und nicht werten. Allein das hilft sehr oft.

Wann, wo und warum ist Welt-Zuhör-Tag?

Wann und seit wann ist Welt-Zuhör-Tag?

Der Welt-Zuhör-Tag findet seit 2010 jährlich am 18. Juli statt und ist bitte nicht zu verwechseln mit dem Welttag des Hörens am 03. März.

Wo und warum Welt-Zuhör-Tag?

Der Welt-Zuhör-Tag findet inzwischen weltweit statt. Dieser Tag fordert dazu auf, sich der kulturellen Leistung des Zuhörens bewusst zu werden und sie zu pflegen. Zuhören ist meiner Ansicht nach die Grundlage für gelungene Kommunikation zwischen Menschen. Zuhören ist auch die Basis für alles Lernen. Am Welt-Zuhör-Tag ist auch Gelegenheit, ganz bewusst den Klängen in unserer Umwelt zuzuhören und darüber zu reflektieren.

Was mache ich heute am Welt-Zuhör-Tag?

Ich werde natürlich Zeit nehmen und bewusst zuhören. Die Frage ist nur: Wem oder was werde ich zuhören?

Beginnen will ich mit den Menschen um mich herum, allen voran meinen Familienmitgliedern.

Vielleicht gehe ich auch in den Wald und lausche den Klängen der Natur. Wenn du gerade nicht rausgehen kannst in die Natur, dann schau dir mein Video auf uTube an:

Oder du hörst einmal Wolf-Dieter Storl zu – er lauscht oft der Natur und kann es für uns übersetzen.

„Die Erde hat Musik für den, der zuhört.“
(The earth has music for those who listen.)

Reginald Holmes in „The Magic of Sound“

Ein Tipp zur Feier des heutigen Tages: Die Klangkarte von geophon.de stellt unter der Überschrift „Urlaub im Ohr“ in 30-60-Sekunden-Aufnahmen Klänge der Welt vor.

Ganz sicher werde ich mir heute besondere Musik heraussuchen und diesmal nicht einfach im Hintergrund laufen lassen, sondern mir Zeit nehmen, mich hinsetzen und genau zuhören.

Meine Playlist zum Welt-Zuhör-Tag

Das Vogelgezwitscher morgens vor meinem Fenster
Das Plätschern des Bachs, Insektengebrumm und das Rauschen der Blätter im nahe gelegenen Wald

„Viele Menschen lernen zu reden, aber sie lernen nicht zuzuhören.
Einander zuhören ist eine wichtige Sache im Leben. Und die Musik zeigt uns, wie man das macht.“

Claudio Abbado, Dirigent

„Song for Guy“ von Elton John
„Waltz for Andrea“ von trioscence
„Dobbin’s Flowery Vale“ in der Version des finnischen A-cappella-Ensembles Rajaton
Beethovens 5. Sinfonie, die Aufnahme mit dem Leipziger Gewandhaus-Orchester unter Kurt Masur

Welcher Musik hörst du gern genau zu? Oder welchen Naturgeräuschen lauschst du am liebsten? Bitte schreib es direkt hier drunter in die Kommentare, ich bin neugierig.

7 Fun Facts über mich

Sieben Fun Facts über mich, Sabine Musseleck, die eigentlich keiner wissen will – oder vielleicht doch? Na dann, los geht’s:

Mein Schweizer Messer habe ich immer dabei

Ohne mein mein Multifunktionstool gehe ich nicht aus dem Haus. Schon als Kind hatte ich ein kleines Taschenmesser. Jetzt habe ich ein ganz besonderes Schweizer Messer, denn es nicht rot, sondern schwarz:

Mein schwarzes Schweizer Taschenmesser mit ausgeklappten Klingen und Werkzeugen

Ich habe es 2003 als Abschiedsgeschenk von einem Arbeitgeber aus der Schweiz erhalten.

Ich zelebriere kuriose Feiertage

Ich habe einen Spleen: ich zelebriere gerne kuriose Feiertagen. Das begann (wenn ich mich recht erinnere) am 12. November 2009 mit dem Tag der schlechten Wortspiele. Diesen Tag feiere ich bis heute jedes Jahr in epischer Breite, mit möglichst vielen Leuten und schallendem Gelächter.

Als nächstes kam der 17. Februar hinzu: Tag der grundlosen Nettigkeit bzw. Day of Random Kindness.

Während des Lock-down in der Pandemie habe ich mit meiner Familie weitere Feiertage zelebriert, zum Beispiel den Tag der Kissenschlacht:

Screenshot meines Facebook-Posts vom 4. April 2020: "Ich rüste gerade zum Kampf. Heute ist (Trommelwirbel) internationaler Tag der Kissenschlacht! Ja, den gibt's wirklich seit 2009. Und in diesem Jahr darf nix öffentlich stattfinden - deshalb: Strömet in Eure Schlafzimmer, nehmet die Bilder von den Wänden und räumet Nachttische und Lampen hinfort... und dann an die Kissen, fertig, los!!! Viel Spaß allerseits!"

Den Schachtelsatz-Tag habe ich letztes Jahr bereits zelebriert: Siehe mein Blogbeitrag vom 25.02.2024.

Inzwischen nutze ich kuriose Feiertage nicht nur um mir selbst gewisse Dinge und Aspekte des Lebens bewusst zu machen, sondern auch als Aufhänger für mein Marketing.

Der einhändige Dekolleté-Griff

Manche Dinge (die mir besonders zu Herzen gehen) erfordern den einhändigen Dekolleté-Griff:

Lächelnde Sabine Musseleck in orangefarbenem Oberteil wendet den einhändigen Dekolleté-Griff an: linke Hand aufs Herz

Es gibt nur eins, was den einhändigen Dekolleté-Griff übertrifft und entsprechend selten zur Anwendung kommt: der doppelte bzw. beidhändige Dekolleté-Griff. Logisch, oder?

42mal hintereinander sang ich „Guten Abend, gut‘ Nacht“

Das war 2008 an einem warmen August-Abend im Urlaub bei Verwandten in Süd-Frankreich. Ich wollte, dass unsere Älteste endlich einschlief, damit auch ich wieder mit tafeln konnte.

Was ich nicht bemerkt hatte: alle konnten es hören. Jemand hat tatsächlich mitgezählt – sonst wüsste ich gar nicht, wie oft ich dieses Lied an jenem Abend gesungen habe.

Eine der französischen Tanten bat mich um Titel, Komponist und Noten – ich schickte sie ihr, und als sie sah, dass es das Wiegenlied von Johannes Brahms war, nahm sie es mit in ihren Chor. Seitdem singen sie es wohl als Rausschmeißer am Ende jedes Konzerts.

Ich mag kleine Dinge

Das bedeutet nicht unbedingt, dass es Miniatur-Ausgaben von Dingen sein müssen. Mir gefallen kleine Dinge, weil sie handlich sind und nicht viel Platz brauchen.

Zum Beispiel habe ich privat seit Jahrzehnten – wenn überhaupt – nur sehr kleine Umhängetaschen dabei. Dass da nur Mini-Ausgaben von Dingen hineinpassen, ist klar. Deshalb nutze ich am liebsten die kleinen Zellstofftaschentuch-Packungen und habe ein entsprechend kleines Mäppchen für Ausweise, Geld und Karten sowie einen wirklich kleinen Kugelschreiber.

Meine erste Interrail-Tour habe ich mit über 50 gemacht

Das war ein Geschenk von meinem Mann an mich zum 50jährigen Jubiläum von Interrail 2022. Da gab es erstmals Interrail-Tickets „für ältere Leute“…

Warum ich noch nicht früher auf Interrail war? In meiner Jugend war ich erst mit politischem Umbruch, dann Auswanderung und gesundheitlichen Problemen beschäftigt. Während des Studiums war ich wieder mehrere Jahre lang ernsthaft krank und hatte einfach kein Geld. Und dann war ich plötzlich zu alt.

Diese Reise 2022 habe ich gemeinsam mit meinem Mann und unserer Ältesten durch 11 Länder gemacht. So viele Eindrücke und Erinnerungen! Das war eine meiner schönsten Reisen.

Ich feiere unfreiwillige Komik

Bereits seit frühester Jugend tue ich das mit tiefer Überzeugung und herzhaftem Gelächter. Übrigens auch und besonders bei mir selbst, z.B. Versprecher oder Situationskomik. Ganz besonders aber schätze ich die Werke der schlesischen Dichterin Friederike Kempner und der US-amerikanischen Musikliebhaberin Florence Forster-Jenkins.

Zu meinen schönsten Erinnerungen gehört, wie meine Großmutter oder mein Vater Friederike Kempners Gedichte rezitierten und daraufhin fast die gesamte Großfamilie Tränen lachte. Kostprobe gefällig? – Bitteschön:

Wenn der holde Frühling lenzt
Und man sich mit Veilchen kränzt,
Wenn man sich mit frischem Mut
Schnittlauch in das Rührei tut,
Wallen durch des Menschen Säfte
Neue, ungeahnte Kräfte –
Jegliche Verstopfung weicht,
Alle Herzen werden leicht.
Und das meine fragt sich still:
„Ob mich dies‘ Jahr einer will?“

Florence Forster-Jenkins lernte ich kennen, als eine Cousine meines Vaters ihm eine Schallplatte zum Geburtstag schickte. Da war ich 17 Jahre alt. Als mein Vater und ich die Platte gemeinsam zum ersten Mal anhörten, haben wir uns beide vor lachen buchstäblich in die Hosen gemacht.

Übrigens, vor ihrem Klavierbegleiter Cosmé MacMoon habe ich allerhöchste Hochachtung.

Wenn du den Film von Stephen Frears mit Meryl Streep als Florence Forster-Jenkins gesehen hast, verstehst du mich vielleicht.

Ratgeber im Miniprodukt-Magazin

Ich freue mich sehr, dass ich mit dem Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“ im Miniprodukt-Magazin 2025 dabei bin!

3D-Cover des Ratgebers "Mein Krisen-Set" von Sabine Musseleck

📚 Das Miniprodukt-Magazin ist ein digitales, blätterbares Online-Magazin und wird in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet – es geht an weit über 10.000 interessierte Lesende der größten Online-Bubble.

Diese Sonderausgabe wird von Ideengeberin Steffi Schmid aus der Magazinschmide herausgegeben. Darin werden 50 Miniprodukte (also fast 😉) ausführlich vorgestellt. Ebenso der Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“ auf Seite 94, worauf ich echt stolz bin:

Screenshot von Seite 94 des Miniprodukt-Magazins 2025: mein "Miniproduktkärtle" habe ich mit 3 türkisfarbenen Pfeilen markiert

Auch dabei sind Miniprodukte für B2B und B2C aus vielen verschiedenen Themenbereichen wie Business-Coaching, Content-, Buch- und E-Mail-Marketing, Ernährung, Gesundheit, Webdesign, Online-Technik, Human Design, DIY und viele mehr. Es ist ein schönes Magazin mit über 100 Seiten geworden – mit vielen Beiträgen, inspirierenden Impulsen, Tipps und Tricks für den Alltag und den Beruf.

Blättere durch das Magazin, lass die tollen Miniprodukte auf dich wirken und melde dich dann für genau die Miniprodukte an, die du jetzt gerade brauchst und die dich in diesem Sommer weiterbringen. 

Du kannst das Miniprodukt-Magazin direkt im magazinkiosk von Steffi anschauen, durchblättern und dir natürlich auch meinen Ratgeber bestellen. Dieser Kiosk ähnelt einem Bahnhofskiosk, an dem du vielfältige Magazine durchstöbern kannst.
Schau also unbedingt einmal rein ➡️ https://kiosk.magazinschmide.de

Werbeanzeige für Steffi Schmids Miniprodukt-Magazin: Jetzt lesen! miniprodukt magazin. und (fast) 50 tolle Miniprodukte entdecken!

Wie gesagt: auf Seite 94 dieses Magazins findest du meinen Ratgeber.

Zum Internationalen Witze-Tag

Kennste den? – Heute, am 01. Juli, ist Internationaler Witze-Tag. Wirklich. Das ist kein Witz.

Ich freue mich einfach, wieder einen kuriosen Feiertag zu zelebrieren – besonders, weil dieser hier mit Gelächter verbunden ist. Meiner Meinung nach lachen wir alle viel zu wenig. Das sollten wir ändern. Und zwar gleich heute, am Tag der Witze.

Wann, wo und warum gibt es den Internationalen Witze-Tag?

Wann und seit wann gibt es den Internationalen Witze-Tag?

Der amerikanische Autor und Grafiker/Zeichner Wayne Reinagel hatte 1994 die Idee, den 01. Juli zum Witze-Tag zu machen.

Wo und warum gibt es den Internationalen Witze-Tag?

Inzwischen wird der 01. Juli weltweit als Tag der Witze gefeiert. Reinagel begründete das Datum damit, das dieser Termin die zweite Jahreshälfte einleite und er zu diesem Zeitpunkt beginne, seine eigenen Witz-Sammlungen zu bewerben.

Was ist eigentlich ein Witz?

Ein Witz ist, laut Duden, eine »[prägnant formulierte] kurze Geschichte, die mit einer unerwarteten Wendung, einem überraschenden Effekt, einer Pointe am Ende zum Lachen reizt«. Das Wort geht zurück auf althochdeutsch wizzi »Wissen«. Dieses schwingt vor allem mit in der zweiten Bedeutung von Witz, bei der das Wort keinen Plural hat: Beeinflusst von französisch esprit und englisch wit, ›Geist, Verstand‹, kann Witz auch als Gabe verstanden werden, sich geistreich bzw. witzig zu äußern, als Scharfsinn und Verstand.

Diese Definition habe ich der Website der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. entnommen – und die müssen es ja genau wissen.

Wie feiere ich den Internationalen Tag der Witze?

Das weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich erzähle ich heute irgendwem irgendeinen Witz, z.B. den hier:

Treffen sich zwei Gene. Wie begrüßen die sich? – „Hallo, Gen!“

Oder ich schau mir wieder ein paar Videos auf dem uTube-Kanal „Witz vom Olli“ an. Das bringt mich fast immer zum Lachen, weil sich Olli meist selber kaputtlachen muss.

Meine Playlist zum Internationalen Tag der Witze

Es gibt so viele schöne musikalische Witze, zum Beispiel:

Songs von Helge Schneider oder Weird Al Jankovic
Streichquartette von Hindemith, z.B. „Die lustigen Mistfinken“
Aufnahmen der a-cappella-Gruppen Acapickels und U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern

Aus meinem Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“

Hier ein kleiner Auszug aus dem Kapitel „Sei albern“ auf den Seiten 33-34:

Sei albern!

Mein Vater fragt mich bei jedem Treffen oder Telefongespräch: „Haste wieder ’n Witz für mich?“ – Und ging mir damit bis vor Kurzem echt auf die Nerven. Inzwischen habe ich erkannt, dass auch das eine Art des positiven Denkens ist. Jedenfalls provoziert ein (guter) Witz Gelächter. Und Lachen ist immer gut.
Ich halte Lachen für lebensnotwendig und finde, dass wir alle viel zu wenig lachen. Und das Lachen wird nach meiner Beobachtung mit dem Älterwerden noch weniger. Deshalb lache ich bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit. Im Zweifelsfall mache ich mich über mich selbst lustig.

„Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Mensch hineinhuschen kann.“
Christian Morgenstern

Willst du mehr als diesen Auszug aus meinem Ratgeber lesen?

Das freut mich. Dann kannst du ihn hier bestellen:

Mein Ratgeber steht übrigens als E-Book für alle bundesdeutschen Bibliotheken zur Ausleihe bereit. Alles, was du tun musst, um es ausleihen zu können: bitte sie, das E-Book in ihren Bestand aufzunehmen.

Hast du’n Witz für mich?

Jetzt mache ich’s mal wie mein Vater:

Welcher ist aktuell dein Lieblingswitz? – Teile ihn doch mit uns! Bitte schreib ihn in die Kommentare, damit wir alle was zu lachen haben. Danke von Herzen.