Neulich sagten mir gleich zwei Personen, dass 2026 ein Jahr ist, das ganz anders sein wird als die bisherigen. Seit 60 Jahren. Das Jahr 2026 wird ein Jahr, welches auf vielen Gebieten Neuanfänge erfordern wird.
Neue Website für Mein Krisen-Set
Für Mein Krisen-Set wird es eine neue Website geben, die auch genau so heißt: mein-krisen-set.de
Diese Website wollte ich eigentlich schon im vergangenen Jahr ans Netz bringen. Dazu hatte ich mir nicht nur professionelle Unterstützung seitens Tanja Kaltwasser und ihrer Marketing-Agentur ideenKiND, sondern auch staatliche Förderung gesichert.
Leider kam mein Steißbeinbruch dazwischen.
Inzwischen arbeite ich sehr daran, die Website mit meinen Inhalten und Bildern zu füllen. Ganz bald ist es soweit: dann gehe ich damit online.
Umstellung auf noch mehr europabasierte Tools
Von Anfang habe ich versucht, mein Business auf IT-Systeme und -Tools zu stützen, die ihre Basis in Europa haben. Die politischen Entwicklungen der letzten Monate haben mich darin nur bestärkt. Deshalb werde ich diesen Weg konsequenter weiter verfolgen.
Eigene Systematik für mein Blog und meine Ablage
Seit Jahren habe ich nach einer Lösung gesucht, meinen Kram in Ordnung zu bekommen und zu halten. Ich weiß gar nicht mehr, von wem ich wie viele Systeme erfolglos ausprobiert habe. Nichts hat mir wirklich geholfen. Irgendwie finde ich das, was ich gerade brauche, nie dann, wenn ich es brauche. Das treibt mich die Wand hoch. Deshalb muss und wird sich das in diesem Jahr ändern.
Mitte Dezember 2025 habe ich eine Freundin, die beruflich Systeme im IT-Bereich aufbaut, um Hilfe gebeten. Seitdem arbeiten wir daran, Schritt für Schritt ein maßgeschneidertes Informationsmodell für mein Blog und ein ebenso maßgeschneidertes Ablagesystem für mich zu erarbeiten.
Kurse zu Mein Krisen-Set
Der Ratgeber „Mein Krisen-Set“ ist ja eine gute Sache, aber die meisten Käufer*innen werden es kaum schaffen, sich ihr eigenes Krisen-Set aufzubauen. Deshalb habe ich fest auf dem Plan, im Laufe dieses Jahres entsprechende Kurse zu erschaffen.
Den Auftakt dazu wird am 08. März 2026 eine Live-Session zur Ressourcenliste in Regensburg sein.
Pausen
Die vergangenen beiden Jahre haben mich eines gelehrt: ich muss nicht nur überhaupt, sondenr auch anders Pause machen. Zum einen brauche ich mehr Pausen, die ich von vornherein einplane. Zum anderen sollte ich meine Pausen anders gestalten.
Wie genau ich dieses Vorhaben in die Tat umsetzen kann, wird die Zeit zeigen. Entsprechend werden wahrscheinlich auch zu diesem Thema im Laufe des Jahres die eine oder andere SHORT NOTE hier in meinem Blog erscheinen.
Es gibt so Sätze, die einem eine Zeit lang immer wieder gesagt werden. Von denen begleiten einen manche nur relativ kurze Zeit, und andere kommen gefühlt immer. Die ersten beiden in meiner Liste sind Sätze, die ich schon seit meiner Kindheit immer wieder höre.
1. „Das geht nicht!“
Meine Antwort darauf ist meistens: „Das wollen wir doch erst mal sehen!“ Bisher hat sich fast immer herausgestellt, dass „Das“ sehr wohl ging bzw. geht. Dafür braucht es nur ein wenig Denkarbeit und Zeit.
Schade finde ich, wie oft dieser Satz herausrutscht – auch mir selbst ist das gerade letztens wieder einem meiner Kinder gegenüber passiert. Jedes Mal, wenn mir das selbst passiert, tut es mir echt leid. Denn wenn dieser Satz von mir selbst kommt, bemerke ich hinterher immer, dass ich nicht erst gedacht, sondern gleich gesprochen habe.
Der Satz „Das geht nicht!“ kommt – soweit ich das bisher beobachten konnte – meist von Personen, die entweder sich wirklich keinen Lösungsweg vorstellen können oder einfach keine Lust haben.
2. „Super-Idee – da wäre ich nie drauf gekommen!“
Was mich bei diesem Satz erstaunt ist, wie oft ich den zu hören bekomme. Und von wie vielen verschiedenen Leuten.
Anscheinend bewegen sich meine Gedanken in etwas anderen Bahnen, als bei den meisten Menschen. Ich glaube, ich sehe auch Zusammenhänge, wo andere keine sehen.
3. „Hm, das schmeckt ja richtig gut!“
Was soll ich sagen? Ich koche gern. Und das seit ich zwölf Jahre alt war. Kochen ist eigentlich die einzige Arbeit im Haushalt, die ich wirklich von Herzen gern mache.
Am liebsten koche ich traditionell. Meine Lieblingskochbücher sind aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eins ist aus dem Nachlass meiner Großmutter. Sie lernte noch zu Kaisers Zeiten auf einem Schloss in Schlesien kochen. Von ihr habe ich gelernt, was man gut miteinander kombinieren kann, wie man aus Resten was Leckeres zaubert und wie man feine Saucen kocht. Darauf bin ich stolz.
4. „Soll das ein Witz sein?“
Das ist in meiner Sammlung hier nicht nur der einzige Fragesatz, sondern auch der mit den meisten Kontexten.
Erstens höre ich diese Frage fast immer, wenn ich Dinge halb im Ernst und halb im Scherz sage. Das tue ich ziemlich oft. Denn einerseits spiele ich einfach gern mit Wörtern, und andererseits entschärfe ich manchmal durch Wortspiele harte Wahrheiten.Deshalb finde ich es auch völlig in Ordnung, wenn man mich dann fragt, wie ich’s gemeint habe.
Zweitens habe ich diese Frage auch schon gehört, wenn ich mit – sagen wir mal – etwas unkonventionellen Ideen gekommen bin. Auch das passiert öfter, als mir lange Zeit bewusst war.
5. „I now declare this bazar open!“
Alle Jahre wieder setze ich mich irgendwann am letzten Tag des Jahres vor den Fernseher und sehe mir „Dinner for One“ an – und lache mich jedes einzelne Mal schief.
„Dinner for One“ ist ja selbst eine Geburtstagsfeier. Deshalb schenkt mir eine meiner Freundinnen diesen Satz auch jedes Jahr zum Geburtstag. Und das mündet immer in ein wieherndes Gelächter. So soll es sein.
Am Ende des Jahres 2025 war ich bezüglich meines Ratgebers „uhu“. Das bin ich übrigens immer noch. Wahrscheinlich fragst du dich, was ich meine mit „uhu“. Das ist ganz einfach: hier hat es nichts mit irgendwelchen nachtaktiven Raubvögeln zu tun, sondern bedeutet „unter hundert“.
Ende April 2025 habe ich den Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“ im Selbstverlag herausgebracht. Am Ende des Jahres hatte ich fast 100 Exemplare verkauft. Soweit ich weiß, haben nicht nur Privatpersonen, sondern auch Bibliotheken meinen Ratgeber gekauft und ihren Bestand aufgenommen.
Meine Ratgeber-Bilanz für 2025
Wie gesagt: knapp 100 Exemplare sind verkauft (bis zur 100 fehlt noch eine einstellige Anzahl Exemplare).
Mindestens zwei Buchhandlungen haben den Ratgeber im Sortiment, und die Buchhandlung in meinem Wohnort hatte ihn sogar im Schaufenster.
Inzwischen halten auch schon mindestens zwei Bibliotheken meinen Ratgeber zur Ausleihe bereit.
Mein Ratgeber-Wunsch für 2026:
Am Ende dieses Jahres habe 500 Bücher und E-Books verkauft und damit 500 Menschen geholfen, sich für künftige mentale Krisensituationen zu wappnen.
A SHORT NOTE zum Tag der Zartbitter-Schokolade: Ein kleines Stückchen dunkle Schokolade zergeht langsam auf meiner Zunge. Hm! All meine Aufmerksamkeit richtet sich auf den Schmelz und die Aromen, die sich dort entfalten. In diesem Moment scheint es mir, als würde die Zeit kurz stehenbleiben. Das ist Genuss pur. Jedenfalls für mich. Leise und ganz für mich feiere ich diesen Tag, dieses Geschenk. Und das Schöne ist: ich persönlich brauche dazu nur ein einziges Stück.
Wann, wo und warum ist Tag der Zartbitter-Schokolade?
Wann und seit wann ist Tag der Zartbitter-Schokolade?
Wenn es draußen kühl bis klirrend kalt ist, nämlich am 10. Januar, gibt es einen kuriosen Feiertag, den ich auch sehr gern zelebriere: Tag der Zartbitter-Schokolade.
Obwohl niemand weiß, in welchem Jahr der 10. Januar zum ersten Mal im Zeichen der Zartbitter-Schokolade stand, deutet doch einiges auf die Zeit um 2010.
Wo und Warum ist Tag der Zartbitter-Schokolade?
Auch dieser kuriose Feiertag hat seinen Ursprung unter dem Namen Bitter Sweet Chocolate Dayals Genuss-Feiertag in den USA und wurde höchstwahrscheinlich willkürlich auf den 10. Januar gelegt.
Meine eigenen Recherchen kamen zum gleichen Ergebnis wie die Betreiber der Website KuioseFeiertage.de:
„Konkrete Angaben über einen möglichen Urheber oder das genaue Gründungsjahr liefern diese Quellen unter Angabe einer ergebnislosen Recherche dann allerdings nicht (siehe dazu auch die Liste der weiterführenden Links unten).
Eigentlich erstaunlich. Denn bei näherer Betrachtung spricht eine ganze Reihe von Argumenten dafür, dass der National Bittersweet Chocolate Day eine Erfindung des US-amerikanischen Foodbloggers John-Bryan Hopkins ist. Der aus Alabama stammende Hopkins gilt als echte Instanz im Hinblick auf kulinarische Feiertage und hat seit 2005/2006 zahlreiche eigene Food Holidays in die Welt gesetzt. In gesammelter Form finden sich diese kulinarischen Anlässe seit ca. 2010 auf seinem Blogprojekt foodimentary.com.
Die früheste Version eines Beitrags zum US-amerikanischen Tag der Zartbitterschokolade datiert auf diesem Blog für den 10. Januar 2012. Allerdings ist zu bezweifeln, dass dies tatsächlich auch die erste Auflage dieses Ehrentags der dunklen Schokolade darstellt.“
Inzwischen haben vor allem viele Marketing-Leute diesen Tag aufgegriffen, so dass der Tag der Zartbitter-Schokolade inzwischen weltweit bekannt ist und gefeiert wird.
Wie feiere ich den Tag der Zartbitter-Schokolade?
Zur Feier des Tages habe ich A SHORT NOTE gebacken und mit dunkler Schokolade überzogen (siehe das Beitragsbild ganz oben).
Den heutigen Tag sehe ich als ideale Gelegenheit dafür, mir selbst mal etwas richtig Gutes zu tun. Genauso gut eignet sich dieser Tag, um jemand anderem eine kleine Freude zu machen. Am schönsten finde ich es, wenn ich das dann auch noch miteinander verbinden kann. Also, was genau könnte zur Feier des heutigen Tages passen?
4 Möglichkeiten, den Tag der Zartbitter-Schokolade zu feiern:
Natürlich genehmige ich mir heute zum Espresso ein kleines Stückchen Zartbitter-Schokolade.
Vielleicht trinke ich auch eine dunkle heiße Schokolade – und ich meine damit wirklich heiße Schokolade.
Oder ich mache ein Mousse au chocolat noir zum Nachtisch?
Ich verschenke Kleinigkeiten aus Zartbitter-Schokolade.
Schokolade ist ein vollkommenes Nahrungsmittel, ebenso gesund wie köstlich, ein wohltuendes Mittel zur Wiederherstellung erschöpfter Kräfte… sie ist der beste Freund derjenigen, die sich mit Literatur beschäftigen. Justus von Liebig (deutscher Chemiker)
Ich bin mir sicher, dass Herr von Liebig hier Zartbitter-Schokolade meinte.
Meine Playlist zum Tag der Zartbitter-Schokolade
Leider habe ich noch keine geeignete Musik gefunden. Schade eigentlich.
Aber den Film „Chocolat“ mit Juliette Binoche und Johnny Depp kann ich empfehlen. Dazu erinnere ich mich gerade an folgendes: als ich damals im Kino saß, fand ich kurz vor Filmbeginn eine Mini-Tafel Zartbitter-Schokolade in der Tasche. Die habe ich während des Films langsam Stückchen für Stückchen verspeist – hm… Vielleicht ist mir dieser Film deshalb in so guter Erinnerung geblieben?
Zartbitter-Schokolade in Mein Krisen-Set
Eben habe ich selbst nochmals nachgesehen: Zartbitter-Schokolade findet in meinem Ratgeber mehrmals Erwähnung, z.B. auf Seite 36 (in meiner persönlichen Ressourcenliste unter „Essen & Trinken, das mich aufbaut), und auf Seite 45 beschreibe ich Mini-Tafeln aus Zartbitter-Schokolade als Bestandteil von Mein Krisen-Set.
Du kannst das gerne nachlesen – hier kannst du ihn bestellen:
Übrigens, schon sehr früh mochte ich – wenn überhaupt Schokolade – die herbere Variante viel lieber, weil mir Vollmilchschokolade einfach zu süß war. Schokolade mit mehr als 50% Kakao-Anteil, schmeckt mir einfach besser. Am liebsten mag ich die mit 70% Kakao. Und davon genügen mir dann auch ein bis zwei kleine Stückchen.
Und wie ist es bei dir? Gehörst du zum Team Vollmilch- oder zum Team dunkle Schokolade? Oder hast du einen Musik-Tipp zum Thema Schokolade für mich? Schreib es mir bitte in die Kommentare!
Mein Jahresrückblick 2025 ist – anders als mein Thema dieses Jahres ein zweites Mal. Ich kann selbst kaum glauben, was ich in diesem Jahr alles zum ersten Mal in meinem Leben gemacht habe!
Meine Themen und Highlights 2025
Ratgeber veröffentlicht
Genau 15 Monate und 3 Tage habe ich gebraucht, um die Idee umzusetzen einen Ratgeber herauszubringen.
Am 26. April dieses Jahres erschien er im Selbstverlag über Books on Demand, wo er auch direkt zu bestellen ist, und zwar hier:
Natürlich gibt es ihn unter der ISBN 9-783769-340389 als Buch bzw. unter 9-783819-286919 als E-Book auch über alle deutschsprachigen Bücher-Portale im Netz zu bestellen.
Mein Foto in der Ausstellung „50 over 50 – STUNNING EDGES“
Im Mai wurde die Foto-Ausstellung „50 over 50 – STUNNING EDGES“ im Blauen Haus in Dießen am Ammersee gezeigt. Susan Graul hat dafür 50 Frauen, die 50 Jahre oder älter sind, fotografiert. Ich war eine davon. Natürlich bin ich gern Susans Einladung zur Vernissage gefolgt.
Vor meinem Porträt in der Dießener Ausstellung im Mai 2025
Diese Ausstellung wird vom 06. bis 10.03.2026 in Regensburg gezeigt. Da werde ich dabei sein und mich mit einer eigenen Session am Open House am 08. März 2026 beteiligen. Mehr Informationen dazu gibt es u.a. unter dem Stichwort „Regensburg“ auf Susans Website.
Mut-Tour-Wanderung
Ende Mai, Anfang Juni war ich zwei Tage lang „Mitläuferin“ bei den letzten beiden Tagen der Mut-Tour-Wanderung von Köln nach Bonn.
Eigentlich wollte ich eine der Radlergruppen in Mannheim oder Wiesloch treffen (siehe mein Blogartikel zum Mut-Atlas). Daraus wurde leider nichts. Warum? Das beschreibe ich im folgenden Abschnitt.
Gesundheit
Eines Tages Anfang Juli fing es plötzlich an zu regnen wie aus Kübeln. Deshalb lief ich auf die Dachterrasse und holte so schnell wie möglich sämtliche Wäsche von der Leine. Mit beiden Armen voll Wäsche balancierte ich vorsichtig über die hohe Schwelle ins Trockene. Beim ersten Schritt auf dem Laminat allerdings rutschte ich aus und plumpste senkrecht nach unten auf den Allerwertesten.
Glücklicherweise bin ich nicht schräg nach hinten gekippt – in dem Fall wäre ich mit dem Kopf auf der hohen Schwelle aufgeschlagen, und wer weiß, was dann passiert wäre. So habe ich nur Sterne gesehen (kein Scherz!) und dachte, alles sei nur halb so schlimm. Innerhalb der nächsten Stunde verspürte ich aber eine seltsame Schwellung nach innen und stärker werdende Schmerzen.
Ich schlich zum Arzt und ließ per Röntgen-Aufnahme meine Vermutung bestätigen: das Steißbein war gebrochen. Mit absolutem Sitz- und Reiseverbot, einer großen Packung Schmerztabletten und einer „Sitzhilfe“ wurde ich nach Hause geschickt: abwarten, hieß es – man könne sonst nichts tun.
Die nächsten zwei Wochen verbrachte ich hauptsächlich bäuchlings oder auf der Seite liegend bzw. stehend in Agonie. Weitere vier Wochen waren von Schmerzen und Verdauungsbeschwerden geprägt.
Fernsehen als Ablenkung von den Schmerzen nach dem Steißbeinbruch
Mir ging es einfach schlecht – körperlich und mental. Ich bemerkte selbst, dass ich nicht mehr richtig denken konnte und mich irgendwie aggressiv verhielt. Es stellte sich heraus, dass ich die Schmerzmittel nicht vertrug.
Eine befreundete Ärztin stellte mich um auf andere Schmerzmittel, und so langsam besserte sich zumindest mein mentaler Zustand. Die Schmerzen wurden zwar erträglicher, aber die ganze Sache hatte mich sehr mitgenommen.
Dieser Unfall hatte mich abrupt aus der Erstellung meines ersten Online-Kurses und den Arbeiten an meiner neuen Website für Mein Krisen-Set gerissen. Ehrlich gesagt verspüre ich immer noch regelmäßig leichte Schmerzen und habe ich mich auch jetzt noch nicht ganz wieder davon erholt.
Aktionswoche Seelische Gesundheit 2025
Eigentlich hatte ich vor gehabt, erstmals an der bundesdeutschen Aktionswoche Seelische Gesundheit teilzunehmen, meinen Ratgeber groß zu vermarkten und meinen ersten Online-Kurs zu launchen. Das diesjährige Motto schien mir wie gemacht dafür:
Das ist wegen meines Steißbeinbruchs leider nicht gelungen. Trotzdem wollte ich diese Aktionswoche nicht einfach so verstreichen lassen.
Also habe ich mal wieder improvisiert und mich darauf konzentriert, was ich direkt vor meiner Haustür machen konnte. Und ich habe zumindest online an einigen Veranstaltungen teilgenommen. Darüber habe ich einen eigenen Blogartikel geschrieben: Rückblick auf meine Aktionswoche 2025.
Mein Ratgeber im Schaufenster unserer örtlichen Buchhandlung zur Aktionswoche Seelische Gesundheit 2025
Weitere schöne und besondere Momente in 2025
Bärlauch sammeln für Salate, Kräuterquark und Pesto am 25. MärzPause im Wald am 18. MaiBei der Mut-Tour 2025 auf meiner ersten Etappe am Kölner Rhein-Ufer mit Wandergruppe und Dom im HintergrundAnzeige für den Ratgeber „Mein Krisen-Set“ im Miniprodukte-Magazin 2025 (die türkisfarbenen Pfeile zeigen drauf)The White Cliffs of Dover im Rücken auf der Überfahrt Dover-Calais nach der Diamantenen Hochzeit meiner englischen Eltern im SeptemberVerabschiedung meines ältesten Kindes zum 10monatiges Work & Travel in Japan
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ratgeber „Mein Krisen-Set“
Stolz bin ich darauf, dass ich meinen Ratgeber selbst geschrieben, mit eigenen Zeichnungen gestaltet, im Selbstverlag herausgebracht und natürlich auch selbst vermarktet habe. KI habe ich lediglich für die Rechtschreibprüfung eingesetzt.
Mein Blog
Ebenso stolz bin ich darauf, dass ich in diesem Jahr mein Blog A SHORT NOTE mit ebenso wenig Einsatz von KI einschließlich dieses Jahresrückblicks hier um 48 Blogartikel bereichert habe. Da habe ich selbst gestaunt.
Zu verdanken habe ich das der mitreißenden Judith Peters, mit deren Jahresrückblog-Aktion ich vor einem Jahr meinen ersten Jahresrückblick geschrieben habe. Sie hatte letztes Jahr etwas gesagt, das wie ein Zauberwort auf mich gewirkt hatte: „Veröffentliche einfach erstmal einen Blogartikel – optimieren kannst du ihn später. Hauptsache, du machst das regelmäßig.“ Und genau das habe ich gemacht. Ihre Prognose, dass ich damit mehr Klarheit über mich und mein Business sowie persönliche Weiterentwicklung gewinnen würde, ist eingetroffen.
Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
Den Ratgeber mit nur ein paar Tagen hinter meinem Plan, aber noch im April herauszubringen, obwohl ich das Gefühl hatte, er sei noch nicht fertig. Aber hey, was ist jemals schon hundertprozentig fertig?
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
In diesem Jahr ist es mir erstmals gelungen, nur für mich selbst 12 Monatsrückblicke zu erstellen, die mir für diesen Jahresrückblick hier sehr nützlich sind. In diesem Monatsrückblicken habe ich sowohl Geschäftliches als auch Privates gesammelt.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir bisher nie erlaubt habe zurückzublicken und zur Kenntnis zu nehmen, was ich alles geschafft habe. Noch weniger habe ich mir jemals erlaubt, dann eventuell auch darauf oder auf mich stolz zu sein. Vielmehr habe ich bisher immer nur gesehen, was alles noch zu tun ist – und mich deshalb gefühlt, als hätte ich nichts geschafft oder erreicht.
Da fehlt die Balance. Kein Wunder, dass ich mich unter Druck fühle! Unter einem Druck, den ich mir selbst mache.
2026 schreibe ich diese Monatsrückblicke weiter und beobachte mal, was passiert, wenn ich sie auch ab und zu lese – vielleicht fühle ich mich dann weniger unter Druck. Das fände ich großartig.
Erste Male: Das habe ich 2025 erstmals gemacht
Von wegen „ein alter Hund lernt keine neuen Tricks“! Was ich 2025 alles gelernt bzw. zum ersten Mal gemacht habe:
ziemlich regelmäßig gebloggt
mit meinem Porträt Teil einer Ausstellung sein
ein Buch im Selbstverlag herausgegeben
ein Unboxing-Video mit meinem Ratgeber-Paket veröffentlicht
ein Instagram-Reel erstellt und gepostet
im Rahmen der Mut-Tour von Köln nach Bonn gewandert
erfolgreich staatliche Förderung für mein Business in Anspruch genommen
in eigener Sache ein Interview für einen Zeitungsartikel gegeben
ein ganzes Schaufenster gestaltet
ein Buch von mir im Schaufenster und in der Auslage von Buchhandlungen gesehen
ein Kind zum Abi gecoacht und dann in die Welt hinaus verabschiedet
mein Buch in Buchhandlungen und Bibliotheken angeboten
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Sichtbarkeit fühlt sich zwar noch immer schrecklich für mich an, aber ich bin erste richtig große Schritte auf diesem Weg erfolgreich gegangen.
Geduld zahlt sich immer aus.
Verkaufen kann ich doch, auch wenn ich es als mega-anstrengend empfinde und mich danach wirklich ausruhen muss.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin in diesem Jahr von Herzen dankbar dafür, dass
alle Mitglieder unserer gesamten Familie im Großen und Ganzen (wieder) gesund sind.
ich so viel lernen durfte.
mein Ratgeber gekauft und über Bibliotheken ausgeliehen wird.
mich so viele Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Unbekannte unterstützt haben.
wir dieses Weihnachten gesund waren.
Was waren meine größten Herausforderungen 2025?
Der Steißbeinbruch war die größte Herausforderung in diesem Jahr für mich. Dadurch habe ich weder meine neue Website, noch den geplanten Online-Kurs zu „Mein Krisen-Set“ erstellen können. Und meine Aktionswoche Seelische Gesundheit 2025 hat deshalb auch ganz anders ausgesehen. Vielleicht war das ganz gut so, denn zumindest den Online-Kurs werde ich jetzt ganz anders angehen, als ich vor dem Unfall gedacht hatte.
Außerdem habe ich durch diesen Unfall eine Art Drogen-Erfahrung gemacht, auf die ich gern verzichtet hätte – meine Familie übrigens auch. Es hat uns deutlich vor Augen geführt, was Drogen – und Schmerzmittel sind ja im Grunde genau das – mit einem Menschen anrichten können.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Abi meines ältesten Kindes
Ich habe mein ältestes Kind erfolgreich zum Abitur geführt. Das ist ein wirklich großartiger Erfolg für uns beide, weil es mit einer besonderen Kondition durchs Leben geht.
Zwei Wochen vor Beginn der Prüfungszeit fiel die Therapeutin ersatzlos aus. Also habe ich mein Kind selbst gecoacht und – glücklicherweise – zum Erfolg geführt. Anscheinend ist auch das Thema Prüfungsangst jetzt endlich Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein persönliches Prüfungssurvival-Kit gepackt habe?
Das Prüfungs-Survival-Kit von vorn
Dazu gibt es auch einen Blogartikel – übrigens mein erfolgreichster Blogartikel 2025.
Porzellan-Hochzeit
Die Feier anlässlich unseres 20. Hochzeitstags im September haben wir in erster Linie für die Generation unserer Eltern gemacht. Wir wollten sie alle noch einmal in fröhlicher Runde zusammen bringen.
Und das kam so: vor zwei Jahren meinte eine meiner Tanten, unsere Hochzeitsfeier sei die schönste gewesen, auf der sie jemals gewesen war. Deshalb würde sie so gern noch einmal mit uns feiern – ob sie es allerdings mit ihren über 80 Jahren noch auf unsere geplante Silberhochzeitsfeier schaffen würde, wisse sie nicht. Ob wir denn nicht vorziehen und statt Silber- lieber Porzellan-Hochzeit feiern könnten? Klar, sagten wir – und ahnten nicht, wer da alles im Hintergrund schon Fäden zog und sich freute!
Es wurde ein wieder grandioses Fest – diesmal mit einer historischen Straßenbahnfahrt durch Weinheim, Mannheim und Heidelberg und danach Dinner sowie Musik und Tanz. Einziger Wermutstropfen: die Ideen-Geberin konnte leider nicht mitfeiern, weil sie 2024 schon von uns gegangen war (was uns nur noch mehr darin bestärkt hat, statt Silber lieber Porzellan zu feiern).
Improvisation zur Aktionswoche Seelische Gesundheit
Auch wenn es zunächst überhaupt nicht danach aussah, habe ich direkt vor meiner Haustür einiges tun können, um auf das Thema Seelische Gesundheit aufmerksam zu machen: Ich habe meinen Ratgeber im Buchladen und in der Bibliothek meines Wohnorts platzieren können, ein eigenes Schaufenster gestaltet, mich über Seelische Gesundheit und meinen Ratgeber für eine örtliche Zeitung interviewen lassen und fürs kommende Jahr Kooperationen angebahnt.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück?
Mein Ratgeber hat es nicht auf die Longlist für den Selfpublishing-Buchpreis 2025/26 in der Kategorie Sachbücher & Ratgeber geschafft. Aber hey, es waren insgesamt 284 Titel eingereicht worden, und ich habe mich immerhin getraut, meinen Ratgeber auch einzureichen:
Das an sich war schon ein Riesenschritt für mich. Und diese Einreichung über Lesehits.de eröffnet mir weitere Möglichkeiten fürs Buchmarketing, die bisher einfach nicht wahrgenommen habe. Das allerdings werde ich 2026 definitiv angehen.
Mein 2025 in Zahlen
Anzahl Personen, denen ich in seelischen Krisen beigestanden habe: 6
Anzahl verkaufter Ratgeber: 95
Anzahl Buchbewertungen: 29 auf 7 Kanälen
Co-Working-Sessions, selbst gehostet: 26
Webseiten-Besucher: 1.321
Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 48, davon mit eigenen Sketchnotes: 16
2026 nehme ich mir nicht mehr so sehr viel vor und plane genügend Pausen ein, die mir die nötige Erholung bringen.
Diese Abenteuer erlebe ich 2026
Ich werde bei Susan Grauls Ausstellung 50 over 50 in Regensburg dabei sein und am 08. März einen Beitrag zum Open House leisten.
Außerdem reise ich nach Japan, um mein ältestes Kind zu besuchen. Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, dann darf ich Sakura (die japanische Kirschblüte) erleben.
Wer weiß, was noch auf mich zukommt? – Ich bin gespannt. Langweilig wird es sicher nicht.
Diese großen Projekte gehe ich 2026 an
Mein Krisen-Set bekommt eine eigene Website. Die Domain habe ich schon. Darüber kann ich dann meinen Ratgeber, mein Mentoring und meine entstehenden Kurse besser vermarkten,
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Sehr gerne komme ich vorbei für eine Lesung oder einen Workshop zu Mein Krisen-Set oder dem PrüfungsSurvival-Kit.
Ich bin offen für Gastbeiträge bei Networking-Events oder in Podcasts.
Wenn du dein eigenes Krisen-Set zusammenstellen möchtest, bin ich sehr gern dabei behilflich.
Interessiert? – Dann kannst du hier direkt in meinem Kalender einen
Die Aktionswoche Seelische Gesundheit wird im kommenden Jahr hoffentlich mein Highlight, denn ich hoffe, dann selbst sowohl online als auch offline zu einer gelungenen Aktionswoche beizutragen. Vielleicht können wir ja gemeinsam eine Veranstaltung organisieren? Hier kannst du dafür einen
Was denkst du gerade? „Endlich Weihnachten!“ Oder doch eher: „Hilfe, schon wieder Weihnachten!“?
Wenn du den ersten Satz gedacht hast, dann gratuliere ich dir von Herzen und wünsche dir frohes Fest. Falls du eher den zweiten Satz gedacht hast, dann hätte ich da etwas für dich.
Schon im Vorfeld kannst du einiges dafür tun, dass dieses Weihnachtsfest entspannter für dich wird: prüfe deine eigenen Erwartungen an Weihnachten! Sind sie realistisch? Oder wünschst du dir Weihnachten wie es in den kitschigen nordamerikanischen Weihnachtsfilmen?
In Abwandlung eines bekannten Ausspruchs sage ich:
Weihnachten ist, was du draus machst.
Damit meine ich zum Beispiel: Bitte hab keine übertriebenen Erwartungen, vergiss Perfektion, leiste deinen Beitrag in der Küche und bei Tisch. Trage selbst zu einer entspannten Atmosphäre bei. Und wenn es doch eskaliert, dann nimm dir nach Möglichkeit kleine Auszeiten! Du hast keine Ahnung, wie das gehen soll? – Dann lies weiter!
Sofort-Hilfe für die Seele an Weihnachten in 5 Schritten
Lichteln
Zünde eine oder mehrere Kerzen an. Schau in eine Flamme. Versuche dabei weder zu blinzeln noch zu denken. Schweig. Mit ein wenig Glück kommst du dadurch in eine Art meditativen Zustand.
Dazu habe ich bereits einen eigenen Artikel in diesem Blog geschrieben, der auch so heißt: Lichteln.
Wenn du aber irgendwie ein Problem mit Feuer hast, dann lass es. In dem Fall solltest du diesen Punkt auslassen und gleich mit dem nächsten weitermachen.
Singen an Weihnachten
Singe ein Weihnachtslied – das ist kontrolliertes Atmen vom feinsten. Du musst noch nicht einmal singen, du kannst auch einfach vor dich hin summen. Und es muss dafür auch nicht unbedingt ein Weihnachtslied sein.
Frisches Tannengrün, egal ob als Weihnachtsbaum oder in Form von Zweigen verbreiten schon einen Hauch von Weihnachten. Eine aufgeschnittene oder eine ganze mit Nelken gespickte Orange, Nüsse, Äpfel und Zimtstangen ergänzen diese Atmosphäre.
Außerdem kannst du auch Räucherkerzchen anzünden. Ich mag am liebsten die mit Weihrauch.
All diese Düfte und Aromen werden nicht von ungefähr in der Advents- und Weihnachtszeit verwendet, weil sie klärend, heiter und wärmend auf uns wirken. Dazu gibt es bereits einen eigenen Artikel in diesem Blog: Düfte im Advent.
Abwarten und Tee trinken
Das ist sehr oft meine Devise, wenn es Schwierigkeiten gibt. Das hilft mir fast immer – besonders, wenn ich dabei still bin und mich darauf konzentriere, den Tee zu genießen.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Welcher Tee?
Ich sehe da verschiedene Möglichkeiten, z.B. die friesische Art Tee zu trinken. Die Friesen behaupten ja, dass sie mit einer Tasse Tee die Zeit anhalten können. Diese Idee finde ich großartig. Alles, was du dazu brauchst, ist eine gute Ostfriesenmischung fünf Minuten ziehen gelassen, ein Kluntje und ein Teelöffel Sahne. Wie das am besten gelingt, kannst du hier nachlesen: https://www.ndr.de/ratgeber (ein Klick auf diesen Link führt dich zur Anleitung).
Oder du nimmst diesen Kräuter-Früchte-Tee, den ich auch sehr schätze: Love von Pukka.
Rausgehen an Weihnachten
Zieh dich an und geh raus! Am besten natürlich – wenn möglich – bei Tageslicht und hinaus in die Natur. Mache eine Weihnachtswanderung oder zumindest einen langen Spaziergang.
Das tut besonders gut, wenn du merkst, dass du viel zu viel gegessen hast. Die kalte, frische Luft kühlt die Gemüter. Bewegung lenkt die Gedanken bzw. den Fokus auf das Hier und Jetzt.
Mit etwas Glück schneit es sogar und du kannst durch den Schnee stapfen. Das ist einfach herrlich. Aber auch wenn es grau und usselig (rheinisches Wort für kalt, nass und ungemütlich) ist, dann solltest du auch rausgehen, denn Bewegung an der frischen Luft ist immer gut.
Dankbarkeit an Weihnachten
Denk mal kurz daran, was du alles hast: ein Dach über dem Kopf, ein Bett, warmes Essen, wahrscheinlich auch einen Weihnachtsbaum und Geschenke. Das ist viel mehr, als viele Menschen auf der Welt im Moment haben. Und wenn du noch ein wenig nachdenkst, fallen dir bestimmt noch mehr Dinge ein, für die du dankbar sein kannst.
Gib dir einen Ruck und versuch’s mal: sei wirklich mal dankbar für ein paar ganz einfache Dinge, die du sonst einfach als selbstverständlich voraussetzt! Vielleicht wird es dich überraschen, wie das die Sichtweise und deine Stimmung ändern kann.
Schöne Weihnachtsfeiertage wünsche ich!
Zu guter Letzt gibt es wieder Musik – diesmal einen Weihnachtssong von Milow. Mit einem Klick aufs Bild erklärst du dich damit einverstanden, dass Musik von YouTube geladen wird und deine Daten an YouTube übermittelt werden können. Mehr dazu erfährst du in meinen Datenschutzbestimmungen.
Und noch ein Tipp, den du von mir vielleicht nicht erwartet hättest: wenn das alles nichts hilft, dann kannst du immer noch fernsehen und dich damit ablenken oder abreisen. 😉
Wenn du ganz dringend Hilfe brauchst, dann klick mal hier auf die nächste Zeile:
Ich war spontan beim offenen Adventssingen in meinem Wohnort. Einer der örtlichen Gesangsvereine hatte dazu auf den Platz vorm historischen Rathaus eingeladen. Es gab verschiedene Darbietungen: vom Gesangsverein selbst, vom Posaunenchor und der Kindertanzgruppe.
Als der Nikolaus kam und einzelne Kinder für ein Geschenk von ihm Gedichte aufsagten oder Liedchen sangen , hatte sich der Besuch für mich gelohnt. Einfach herrlich, wenn Kinder mit glänzenden Augen und in heller Aufregung singen! Und da habe ich einmal mehr erkannt, was Singen bewirken kann.
Offenes Adventssingen 2025 vorm historischen Rathaus in Schriesheim
Singen ist bewusstes Atmen
Singen ist im Grunde genommen nichts anderes als kontrolliertes Atmen: kurzes Einatmen und langes Ausatmen. Also ziemlich genau das, was es braucht, um aus Aufregung (egal welcher Art) wieder heraus und zu sich selbst zu finden. Nicht umsonst habe ich als Kind von meinen Großeltern beigebracht bekommen, dass ich singen sollte, wenn ich Angst habe. Und das hat immer funktioniert.
Bewusstes Atmen ist auch Teil des Notfall-Plans von Mein Krisen-Set. Das ist auch nachzulesen in meinem Ratgeber auf Seite 22 bzw. Seite 52:
Dort beschreibe ich eine Variante des bewussten, kontrollierten Atmens. Dabei wird gezählt. Aber viel schöner ist doch eigentlich Singen, oder?
Einen der – für mich – besten Beiträge zu diesem Thema habe ich bei Julia Schönleither gefunden, die u.a. ganzheitliche Seminare zum Thema „Stimme und Singen“ anbietet:
Übrigens, ein Klick aufs Bild führt dich direkt zu ihrer kleinen Liederapotheke.
Man muss auch nicht unbedingt singen – summen genügt auch. Probier’s einfach mal – das geht auch ohne Melodie.
Wenn du allerdings wie ich sehr gerne singst, dann sing Weihnachtslieder! Und das tue ich wo ich gehe und stehe. Am meisten Freude macht es mir jedoch, wenn ich mit anderen gemeinsam singe.
Statt Playlist
Heute teile ich an Stelle der üblichen Playlist die Titel meiner Lieblingsweihnachtslieder:
„Der Christbaum ist der schönste Baum“ (von Georg Eisenbach und Johannes Carl) „Ich steh an deiner Krippen hier“ (aus Bachs Weihnachtsoratorium) „Kommet, ihr Hirten“ (aus Böhmen) „’s Heil’gohmd-Lied“ (aus dem Erzgebirge) „Tausend Sterne sind ein Dom“ (aus der gleichnamigen Weihnachtskantate von Siegfried Köhler)
Welches ist dein Lieblingsweihnachtslied? – Schreib’s gern in die Kommentare! Ich bin neugierig. Vielleicht nennst du ja eins, welches ich noch nicht kenne…
Tannenzweige, duftende Äpfel, Plätzchen backen mit Zimt und Ingwer, Räucherkerzchen oder Orangen gespickt mit Nelken – seit frühester Kindheit verbinden wir solche Düfte mit Advent und Weihnachten. Wie sehr Düfte unsere Stimmung beeinflussen, wird mir alle Jahre wieder zu Beginn der Adventszeit bewusst. Inspiriert das mal hinzuschreiben, wurde ich durch Bemerkungen, die ich aufgeschnappt habe, z.B. „Mama, warum machen wir aus Tannenzweigen Adventskränze?“
„Süße Düfte im Advent“ heißt es in einer Zeile der dritten Strophe des Liedes „Vorfreude, schönste Freude“. Dieses Lied besingt in vier Strophen, worauf es ankommt in der dunklen Vorweihnachtszeit: Licht, Überraschungen, Düfte und Musik. Falls du das Lied nicht kennst, dann kannst du es dir hier anhören. Mit einem Klick aufs Bild erklärst du dich damit einverstanden, dass Musik von YouTube geladen wird und deine Daten an YouTube übermittelt werden können. Mehr dazu erfährst du in meinen Datenschutzbestimmungen.
Düfte im Raum
Nicht umsonst holt man sich Tannenzweige ins Haus, legt mit Nelken gespickte Orangen in eine Schale oder räuchert. Die Düfte, die sich dann im Raum entfalten, bereichern die Atmosphäre, die beim Lichteln entsteht. Falls du nicht weißt, was das ist und wie das geht, dann lies einfach meinen Blogartikel „Lichteln“
Grünzeug
Tannenzweige werden bei vielen Familien schon zu Beginn der Adventszeit in Sträußen und Gestecken im Haus verteilt oder zu Adventskränzen gebunden. Ihr Duft stimmt ein auf die Zeit, wenn der Weihnachtsbaum ins Haus kommt.
Dekoration
Beliebt sind auch duftende Adventsdekorationen mit Äpfeln, Zimtstangen, Nüssen (und da meine ich sowohl Hasel- und Walnüsse als auch Muskatnüsse). Mandarinen oder Orangen bzw. Orangenschalen werden nicht nur verzehrt, sondern auch zur Dekoration in Schalen gelegt.
Räuchern
In Advents- und Weihnachtszeit sowie in den Rauhnächten wird seit Jahrhunderten geräuchert.
Ob über Räucherkerzchen oder mit Rauchwerk in der Räucherpfanne – Weihrauch, Tannennadeln oder Beifuß sind oft verwendete Zutaten. Und das hat seinen Grund.
Beifuß klärt und kräftigt Körper und Seele Mandarine ist fruchtig-süß und hebt die Stimmung Myrrhe lässt negative Gefühle zur Ruhe kommen Orange ist fruchtig-frisch, warm, macht gute Laune Tannennadeln sind frisch, klar, reinigen die Atmosphäre und wecken Lebensfreude Wacholder schützt und erleichtert Achtsamkeit Weihrauch reinigt, schützt und erleichtert Meditation
Mit duftenden Ölen schaffe ich das gesamte Jahr über Atmosphäre – auch und insbesondere in seelischen Nöten. siehe mein Blogartikel zum Welt-Dufttag.
Düfte und Aromen im Essen
Süße Leckereien
Egal, ob sie Lebkuchen oder Pfefferkuchen genannt werden: Zimt, Nelken, Ingwer und Kardamom werden in unterschiedlichen Zusammensetzungen zu ihrer Herstellung verwendet. Vanille hingegen scheint mir eher Plätzchen vorbehalten zu sein.
All diese Gewürze wärmen, regulieren die Verdauung oder heben unsere Stimmung:
Ingwer wärmt, beschleunigt den Stoffwechsel und begünstigt die Verdauung. Kardamom beschleunigt den Stoffwechsel, wirkt antiseptisch, stärkt Verdauung und Herz. Nelken können den Appetit anregen, insgesamt beruhigen und Zahnschmerzen lindern, wenn man sie zerkaut. Sternanis wärmt, wirkt schleimlösend und mehrfach positiv auf die Verdauung. Vanille wirkt entspannend, harmonisierend und nervenstärkend. Zimt wärmt und wirkt u.a. appetitanregend, beruhigend und schmerzstillend.
Herzhaftes und Saures zum Ausgleich
Die Advents- und Weihnachtszeit war bei uns zuhause nicht nur Hochsaison für Süßes, sondern auch für Saures. Das hatte zwei Gründe: erstens braucht es zu all dem Süßkram einen Ausgleich, und zweitens macht sauer lustig. Letzteres pflegte meine Großmutter immer zu sagen. Und sie hatte damit recht.
Die meisten Gewürze, die wir vornehmlich in der Weihnachtszeit nutzen, wirken wärmend, während Saures eher neutral oder kühlend wirkt. Das habe ich auch in Büchern zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bestätigt gefunden.
Die dunkle Jahreszeit ist auch die Saison für köstliche, nicht alltägliche feine Saucen. Oben genannte Großmutter hatte noch zu Kaisers Zeiten auf einem Schloss in Schlesien kochen gelernt und einiges an mich weitergegeben wie Saucen gekocht werden aus Pfefferkuchen oder aus Backpflaumen und Beifuß. Anderswo habe ich auch herzhafte Schokoladensauce kennengelernt.
Probiere doch folgendes selbst mal aus: Lass dir eine ordentliche Ladung Plätzchen schmecken, dazu vielleicht noch ein Lebkuchen oder einen Pfefferkuchen. Und wenn du dann wirklich genug hast, gönne dir eine Gewürzgurke oder ein Glas mit Zitronenwasser! Und wenn es so sauer ist, dass du Grimassen schneiden musst, dann wirst du ganz bestimmt auch kichern. Bei mir klappt das immer.
Düfte und Aromen in Mein Krisen-Set
Düfte sind auch wichtiger Bestandteil von Mein Krisen-Set: da nutze ich zum Beispiel den Duft von Orangen das ganze Jahr über. Wie genau habe ich in meinem Ratgeber beschrieben. Wenn du das genauer nachlesen und auch nutzen möchtest, dann bestelle ihn dir hier (als E-Book kannst du ihn direkt herunterladen) und lies nach, zum Beispiel auf den Seiten 28 oder 47:
Mit welchen Düften und Aromen bringst du dich am liebsten in Advents- und Weihnachtsstimmung?
„Hä, was ist denn Lichteln?“ denkst du jetzt vielleicht. Und was soll das mit mir oder dir zu tun haben? Und warum schreibt die eigentlich gerade jetzt darüber?
Nun, ich bin am Fuße des Erzgebirges aufgewachsen – dort gibt es den Brauch zu Lichteln in der Advents- und Weihnachtszeit. Deshalb schreibe ich hier pünktlich zum Ersten Advent darüber, damit du es – falls es dich ebenso anspricht wie mich – gleich ausprobieren und während der gesamten Advents- und Weihnachtszeit voll auskosten kannst.
Es ist nicht nur ein Wort, sondern auch ein alter Brauch aus dem Erzgebirge. Das Wort „Licht“ bedeutet im Erzgebirge auch „Kerze“. Und das Wort „Lichteln“ ist meiner Ansicht nach so viel mehr als Kerzen anzuzünden und herunterbrennen lassen:
Während der Advents- und Weihnachtszeit nachmittags oder abends, wenn es schon dunkel ist, mehrere Kerzen anzünden, vielleicht auch ein Räucherkerzchen in meinem Räucherhaus, und dabei weihnachtliche Musik hören. Noch schöner ist Lichteln, wenn wir Weihnachtslieder singen und selbst für musikalische Begleitung sorgen. Dazu wird meist Tee oder Kaffee getrunken und Stollen oder Plätzchen gegessen.
Wichtig dabei ist, dass Fernseher und elektrisches Licht (also auch die elektrischen Lichterketten) ausgeschaltet sind. Denn wenn die an sind, funktioniert es nicht.
Warum Lichteln?
Ganz einfach: weil es Balsam für die Seele ist. Die Alten wussten das. Und haben pünktlich zum Ersten Advent ihre Lichter, Verzeihung: Kerzen herausgeholt, ihre Pyramide und Räuchermännln aufgestellt und ihr Wohnzimmer adventlich geschmückt.
Als Kind habe ich immer gerne mit gelichtelt, denn schon damals habe ich gespürt, wie ich beim Lichteln innerlich zur Ruhe gekommen bin. Damals haben wir uns jedes Jahr bei einer Freundin meiner Eltern zum Adventssingen bei Kerzenschein getroffen.
Meine erzgebirgische Leuchterspinne in vollem Lichterglanz
Lichteln hat mich und meine ganze Familie schon oft durch die dunkle und hektische Vorweihnachtszeit getragen.
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. Eleanor Roosevelt, US-amerikanische Politikerin & Menschenrechtsaktivistin
Probier’s doch auch mal aus! Schau in die Kerzenflammen und lass dabei die Seele baumeln. Das hat was meditatives und eignet sich hervorragend dazu, etwas zur Ruhe zu kommen.
Meine Playlist zum Lichteln
Die weihnachtlichen Songs, die vor Weihnachten im Radio rauf und runter gespielt werden, höre ich zwar auch ganz gerne, aber zum Lichteln sind sie meiner Meinung nach nicht geeignet. Zum Lichteln mag ich eher traditionelle Musik.
Das Album „In adventu domini“ vom a-cappella ensemble amarcord aus Leipzig ist seit Jahrzehnten mein absoluter Favorit zum Entschleunigen im Advent. Hier ein Lied von ihnen als Kostprobe (mit einem Klick aufs Bild erklärst du dich damit einverstanden, dass ein Video von YouTube geladen wird und deine Daten an YouTube übermittelt werden können. Mehr dazu erfährst du in meinen Datenschutzbestimmungen):
Weihnachten selbst geht bei mir nicht ohne BWV248 (Bachs Weihnachtsoratorium).
Lichteln im Ratgeber „Mein Krisen-Set“
Übrigens, Lichteln ist auch Bestandteil von Mein Krisen-Set. Zugegeben: dort ist es nur eine Sparversion, aber du findest es auch in meinem Ratgeber. Glaubste nicht? – Dann bestelle ihn mit einem Klick unten und schau nach auf Seite 46/47!
Heute ist wieder der dritte Freitag im November. Nichts besonderes, sollte man meinen. Doch, ich denke schon, denn heute ist wieder Bundesweiter Vorlesetag in Deutschland.
2025 steht der Vorlesetag unter dem Motto „Vorlesen spricht Deine Sprache“. Das Motto gefällt mir. Übrigens finde ich, dass Vorlesen nicht nur etwas für Kinder ist – auch wenn die wohl am meisten davon profitieren.
Wann, wo und warum ist Vorlesetag?
Wann und seit wann ist Vorlesetag?
Heute, am dritten Freitag im November, ist wieder Bundesweiter Vorlesetag! Seit 2004 ist das so. Auch wenn nicht bekannt ist, warum gerade der dritte November-Freitag zum Vorlesetag erkoren wurde, könnte ich mir gut vorstellen, dass gerade ein Tag im meist usseligen Monat November besonders gut geeignet ist zum Vorlesen: der oder die Vorlesende sitzt gemütlich (hoffentlich) in einem Sessel, und die Zuhörenden haben es sich auch kuschelig gemacht. So trotzt es sich dem November-Wetter doch hervorragend! Oder?
Wo und warum ist Vorlesetag?
Bundesweit in Deutschland – wie der Name schon sagt. Wo genau im einzelnen vorgelesen wird, kann ganz unterschiedlich sein. Kindergärten, Grundschulen und Bibliotheken sind klassische Vorlese-Orte – geht es an diesem Tag doch in erster Linie darum, die Lesekompetenz von Kindern zu fördern.
Ich habe für meine Kinder auch immer regelmäßig abends kurz vorm Schlafen an ihren Betten vorgelesen. Während der Pandemie zum Beispiel habe ich meinen halbwüchsigen Kindern nach und nach das gesamte Buch „Robinson Crusoe“ vorgelesen, weil ich es schade fand, dass sie dieses Buch nicht wie ich in der Schule kennen gelernt haben.
Inzwischen wird auch an vielen ungewöhnlichen Orten vorgelesen, u.a. auch im Netz (siehe unten).
Du kannst dich sogar auch anmelden und selbst vorlesen, guck mal hier: https://www.vorlesetag.de/mitmachen/vorleseaktion-anmelden In diesem Jahr ist es mir leider nicht gelungen, eine Vorlese-Aktion auf die Beine zu stellen, aber für 2026 habe ich das bereits ins Auge gefasst.
Dieses Jahr werde ich auch zum digitalen Vorlesefest „gehen“. Ich habe mir auch schon eine Veranstaltung ausgesucht: „Bodo Wartke lädt ein in Barbaras Rhabarberbar!“ Das lasse ich mir keinesfalls entgehen!
Und dieses digitale Vorlesefest brachte mich auf eine Idee: ich feiere da mit, auf meine Weise!
Natürlich werde ich auch etwas vorlesen – ist doch klar! Was? Ein Kapitel aus meinem Ratgeber. Und zwar das, in dem ich erzähle, warum’s das Büchlein überhaupt gibt. Wo? Direkt hier (mit einem Klick aufs Bild erklärst du dich damit einverstanden, dass ein Video von YouTube geladen wird und deine Daten an YouTube übermittelt werden können. Mehr dazu erfährst du in meinen Datenschutzbestimmungen):
Was sonst noch in dem Ratgeber drinsteht? – Bestell ihn dir einfach und lies am besten selbst: