Zum Welt-Duft-Tag

Zum Welt-Duft-Tag am heutigen 27. Juni fällt mir sofort das Stichwort Aromatherapie ein. Warum? Weil Aromatherapie ein Bestandteil von Mein Krisen-Set ist.

Aber erst ein paar Gedanken zu diesem kuriosen „Welt-Duft-Tag“:

Wann, wo und warum ist Duft-Tag?

Wann und seit wann ist Duft-Tag?

Nach meinen Recherchen ist der 27. Juni seit 2013 Tag der Düfte. Die Initiative dazu kam von Matti Niebelschütz, damals noch Gründer von myParfums. Der Duft-Tag sollte Aufmerksamkeit auf Düfte und deren Wirkung lenken.

Wo und warum ist Duft-Tag?

Der meiner Meinung nach beste Artikel zum Welt-Duft-Tag findet sich meiner Meinung nach bei auf der Website dtd – Der Tag des Tages: Welt-Duft-Tag. Dieser Artikel enthält alle Informationen zum Thema, die ich auch als Kurzusammenfassung beschrieben hätte.

Aromatherapie in Mein Krisen-Set

Wie oben bereits erwähnt und in meinem Ratgeber nachzulesen, ist Aromatherapie wichtiger Bestandteil von Mein Krisen-Set.

Gerüche und Düfte können nicht nur ganz schnell Erinnerungen hervorrufen, sondern auch unsere Stimmung beeinflussen. Die Aromatherapie befasst sich damit, welche Düfte und Aromen welche Wirkung auf uns Menschen haben. Zum Einstieg in dieses Thema empfehle dieses Buch:

  • Titelcover des Buchs "Hausapotheke Ätherische Öle: Schnelle Hilfe für jeden Tag" von Maria M. Kettenring. Ein Klick aufs Bild führt zu Amazon, wo dieses Buch direkt bestellt werden kann. Wenn du es dort bestellst, erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich.

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Welche Düfte können wofür helfen?

Wildrose bzw. Heckenrose

Der Duft der Wildrose hilft mir, wenn ich mich ängstlich oder resigniert fühle, und ist idealer Begleiter in Situationen mit großen Veränderungen.

Foto einer Flasche "Harmonisierendes Pflege-Öl Wildrose" von Weleda. Ein Klick aufs Bild führt zu Amazon, wo dieses Öl direkt bestellt werden kann. Wenn du es dort bestellst, erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich.

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Dieses Öl trage ich manchmal mit kleinen kreisenden Strichen auf meine Herzgegend auf – dann dauert es nicht lange, und ich verspüre Wärme, die sich ausbreitet. Das empfinde ich als sehr hilfreich.

Übrigens: Die Wild- oder Heckenrose ist auch unter den Bach-Blüten eine ganz besondere Essenz, die bei Personen angewendet wird, denen es an Lebensfreude mangelt, die ihre eigenen Gefühle nicht wahrnehmen können bzw. bewusst oder unbewusst resigniert haben. Ich habe diese beiden Anwendungen sowohl bei mir selbst als auch bei anderen schon oft erfolgreich kombiniert.

Lavendel

Lavendelduft entspannt, beruhigt und fördert den Schlaf – jedenfalls nach meiner Erfahrung. Mich persönlich erinnert dieser Duft auch immer an Urlaub im Süden.
Wenn ich abends dusche, dann gern mit Lavendel. Danach creme ich mich meist mit Lavendelöl ein.

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Im Schrank, wo ich die Bettwäsche aufbewahre, habe ich immer ein paar Lavendelsäckchen. Laken und Bezüge nehmen langsam den Duft an, den ich dann im Bett genießen kann.

Zitrusdüfte

Die Aromen von Zitrone, Orange, Mandarine und Grapefruit heben bei mir die Stimmung und wecken die Lebensgeister.
Wenn ich morgens dusche, dann sehr gern mit Zitronenduft – das macht mich gleich ein bisschen wach. Wenn ich mich abschließend noch mit kaltem Wasser abdusche, bin ich hellwach, und der Kreislauf ist in Schwung. Dieses Duschgel mag ich besonders gern:

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Zitrusdüfte nutze ich auch sehr gern zwischendurch – besonders an heißen Tagen oder wenn die Zeit scheinbar nicht vergeht und alles zäh ist. Dann hole ich mir buchstäblich Gute Laune mit dem gleichnamigen Mini-Roll-on von Primavera:

Abbildung eines "Gute Laune" Duft-Roll-on von Primavera mit Anwendung: "Auf Nacken, Schäfen oder das Handgelenk auftragen". Ein Klick aufs Bild führt zu Amazon, wo dieses Duft Roll-on direkt bestellt werden kann. Wenn du es dort bestellst, erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich.

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Außerdem putze ich Bad und Fußböden gern mit Zitrusdüften – das verbessert die Atmosphäre sehr.

Was mache ich heute am Welt-Duft-Tag?

Noch habe ich keine Ahnung, vielleicht fahre ich zu BlauSinn in die Pfalz? – Dort gibt es seit einiger Zeit ein Lavendel-Feld. Fast wie in der Provençe!

Meine Playlist zum Welt-Duft-Tag

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob ich völlig übergeschnappt sei – Musik und Duft? Wie soll das zusammenpassen? Das passt besser, als du denkst – nicht nur für Personen mit Synästhesie. Was das ist? – Das liest du am besten auf der Website der Deutschen Synästhesie Gesellschaft e.V. nach:
https://synaesthesie.org/de/synaesthesie

Für Leute ohne Synästhesie empfehle ich diesen Artikel „Über das Zusammenspiel von Duft und Musik“ von Jana Krajco im Notino Beauty Blog:
https://www.notino.at/beautyblog/tipps-und-ratschlaege/entdecken-sie-das-zusammenspiel-von-duft-und-musik

Wie auch immer, zum Welt-Duft-Tag höre ich direkt wieder Musik in meinem inneren Ohr, zum Beispiel:

Ein Klick aufs Bild führt dich zu Bodo Wartkes Video und Song bei uTube.

Außerdem höre ich noch:
„Duo des fleurs“ aus Delibes‘ Oper Lakmé
„Du riechst so gut“ von Götz Alsmann
„Rose-Dance“ aus Cole Porters Kiss me, Kate
„Der Duft von Lavendel“ von Nigel Hess aus dem Soundtrack des Films Ladies in Lavender

Auszug aus meinem Ratgeber „Mein Krisen-Set“

Das vollständige Kapitel „Duftendes Öl“ findest du im meinem Buch auf den Seite 47-49:

Duftendes Öl
Warum Duftöl?
Ganz einfach: Damit kannst du Aromatherapie für dich nutzen. Allgemein bekannt ist beispielsweise die Wirkung von EUKALYPTUSÖL: Es befreit und fördert die Atmung – deshalb ist es Bestandteil vieler Mittel gegen Erkältung.
Weniger bekannt ist, dass andere DÜFTE bzw. ÄTHERISCHE ÖLE zum Beispiel stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd oder beruhigend wirken können. Der Geruchssinn wird bei je- dem Menschen als erster Sinn ausgebildet und trainiert. Des- halb wirken Gerüche tief in unser Unbewusstes. Ich habe meine Kinder von Geburt an erfolgreich damit behandelt. Auch mich selbst behandle ich immer wieder sehr gern und erfolgreich mit ätherischen Ölen – besonders wenn scheinbar nichts mehr geht.

Was sollte es sein?
Ätherische Öle oder DUFTENDE PFLEGE-ÖLE – beides eignet sich gut. Investiere am besten in Bio-Qualität, und finde heraus, ob du das Öl lieber direkt auf deine Haut aufträgst oder den Duft im Raum verbreitest.

Du möchtest mehr als diesen Auszug aus meinem Ratgeber lesen?

Das freut mich. Hier kannst du ihn Probe lesen oder direkt bestellen:

Übrigens steht mein Ratgeber als E-Book in allen bundesdeutschen Bibliotheken zur Ausleihe bereit. Um ihn ausleihen zu können, musst du darum bitten, dass das E-Book in den Bestand deiner Bibliothek aufgenommen wird.

Schlafen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für unser Wohlergehen ist Schlafen. Deshalb ist das der letzte meiner 7 Schritte zur Sofort-Hilfe für die Seele und Ressource Nummer 1 in meinem Ratgeber.

Und heute ist zum 25. Mal Tag des Schlafes – ideal, um sich ein paar mehr Gedanken als üblich übers Schlafen zu machen. Zunächst gehe ich den für mich üblichen Fragen zu kuriosen Feiertagen nach:

Wann, wo und warum ist Tag des Schlafes?

Wann und seit wann ist Tag des Schlafes?

Der Tag des Schlafes wird am 21. Juni 2025 begangen.

Begangen wird der Tag des Schlafes wie folgt: An diesem Tag, der übrigens der längste Tag des Jahres ist und damit die kürzeste Nacht aufweist, nimmt man sich ausreichend Zeit zum Schlafen. Der Körper wird darüber sehr dankbar sein, da er nicht nur Erholung, sondern auch ausreichend Zeit zum Träumen findet. Dieses nächtliche Kopfkino ist sehr wichtig, um Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten und zu festigen. Aber auch Probleme, Ängste und Sorgen können im Schlaf in entlastende Bilder und Symbole umgewandelt und damit verarbeitet werden.

Als Schlaf wird ein Zustand bezeichnet der durch äußere Ruhe charakterisiert ist. Dabei hat der Schlaf folgende Auswirkungen auf den menschlichen Körper: Die Atmung verlangsamt sich, wird tiefer und gleichmäßiger. Auch der Puls passt sich an und wird langsamer, wodurch der Blutdruck sinkt. Bei längerem Schlafen sinkt die Körpertemperatur und es wird nur ein Bruchteil der Energie verbraucht, die der Körper im Wachzustand benötigt.

Unzureichender oder nicht erholsamer Schlaf kann zu extremer Reizbarkeit und Ungeduld führen. Aber auch die Leistungsfähigkeit leidet unter dem Schlafmangel. Es kann in kurzzeitige und langfristige Folgen des Schlafmangels unterschieden werden. Zu ersteren zählen etwa Stimmungsschwankungen und Störungen des Kurzzeitgedächtnisses sowie der Selbstorganisation. Langzeitfolgen können unter anderem Übergewicht, Infektanfälligkeit, ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen und frühzeitige Alterung sein. Es gibt also viele Gründe, den Tag des Schlafes mehrmals im Jahr zu feiern.

Wo und warum ist Tag des Schlafes?

Der deutschlandweite Tag des Schlafes wurde 1999 von Ulrich Zipper und Jan-Hendrik Pauls ins Leben gerufen, um auf die gesundheitliche Bedeutung eines erholsamen Schlafes aufmerksam zu machen. Grund war das Informationsdefizit zum Thema in der Öffentlichkeit. Der Tag des Schlafes wurde erstmals im Jahr 2000 veranstaltet. 2004 wurde der gemeinnützige Verein „Tag des Schlafes e. V.“ gegründet.
Der Text „Tag des Schlafes“ wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Was brauchst du für guten Schlaf? – Fragen über Fragen

Genügend Schlaf ist meiner Ansicht nach Grundvoraussetzung für Seelische Gesundheit. Wir kennen es alle: wenn wir nicht genug oder nicht gut geschlafen haben, sind wir mindestens verstimmt.

Für guten Schlaf, gibt es einige Dinge, die auf alle zutreffen, und einige, die individuell verschieden sind. Die meisten Dinge sind meiner Meinung nach ohnehin bekannt. Deshalb schreibe ich hier als Anregung einfach mal alle Fragen nieder, die mir zum Thema „Gut Schlafen“ direkt in den Sinn kommen.

Was brauchst du denn nun, um gut schlafen zu können? Diese Frage wirft weitere Fragen zum Thema „Bett“ auf, und zwar etliche:

Ist dein Bett wirklich richtig gemütlich für dich? Will heißen: Hat es die für dich richtige Ausstattung? Schläfst du auf der für dich richtigen Matratze, unter der bestmöglichen Zudecke, und hast du das richtige Kissen? Hast du eine für dich gute Bettwäsche aufgezogen, oder einfach irgendeine aus Kunstfasern? Und steht dein Bett eigentlich am richtigen Ort?

Was passiert mit deinem Bett, wenn du dich nicht gerade darin befindest? – Machst du dein Bett überhaupt? Schüttelst du täglich Kissen und Decke auf oder lässt du einfach alles so liegen? Lüftest du dein Bettzeug regelmäßig? Wie oft wechselst du die Bettwäsche?

Wie schläfst du eigentlich? – Im Schlafanzug oder nackt?

Hast du irgendwelche Einschlafrituale? Wenn ja, welche? Und wenn nein, wieso eigentlich nicht?

Welchen Einfluss hat Licht auf den Schlaf? Ich denke da nicht nur an die Auswirkungen, die elektrisches Licht aufs menschliche Schlafverhalten hatte bzw. hat, sondern auch an den Einfluss des Mondes. Siehe dazu diesen interessanten Artikel auf der Website von SWR3:
https://www.swr3.de/aktuell/service/vollmond-schlaf-schlechter-100.html

Wo übernachtet dein Mobiltelefon eigentlich? Direkt neben deinem Bett? Oder ganz woanders, z.B. in einem anderen Raum? Und wann beginnt bzw. endet dein Medienkonsum jeden Tag?

Was mache ich heute zum Tag des Schlafes?

Aromatherapie zum Tag des Schlafes

Heute gönne ich mir Lavendel: erste eine lauwarme Dusche, dann mit Lavendelöl eincremen und ein wenig Lavendelwasser aufs Bett sprühen. Warum? – Lavendel entspannt und erinnert mich an Urlaub in Süd-Frankreich. Dies ist übrigens das Lavendelöl, welches ich gern nutze:

Foto einer Flasche "Entspannendes Pflege-Öl Lavendel" von Weleda. Ein Klick aufs Bild führt zu Amazon, wo dieses Öl direkt bestellt werden kann. Wenn du es dort bestellst, erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich.

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Mal sehen, vielleicht mache ich mir vorher auch noch eine Tasse Tee mit frischer Melisse.

Meine Playlist zum Tag des Schlafes

„Bona nox“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Version vom Chorus Viennensis
„Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard Mey
„Lullaby (Good Night, My Angel)“ von Billy Joel
„Schlaflied“ von den Prinzen
„Schlaflied“ von Max Raabe
„Wiegenlied (Guten Abend, gut‘ Nacht)“ von Johannes Brahms, Version mit Esther Valentin

Übrigens: „Guten Abend, gut‘ Nacht“ musste ich einmal 42mal singen, bis mein ältestes Kind endlich eingeschlafen war.

Auszug aus meinem Ratgeber

Die folgenden Zeilen findest du in meinem Buch auf Seite 19:

Ressource Nr. 1: Schlafen

Genügend SCHLAF ist immer das Wichtigste. Deshalb solltest du dir für Krisenzeiten Strategien zurechtlegen, damit du ausrei- chend und erholsam schläfst. Denn im Schlaf kannst du ausru- hen und die Dinge verarbeiten, vielleicht sogar schöne Träume haben, die dich erfrischen und stärken.

Finde heraus, was dir hilft, gut ein- und durchzuschlafen. Über- prüfe auch, ob du ein wirklich gemütliches Bett und passende EINSCHLAFRITUALE hast. Wenn nicht, dann ändere das. Überlege auch, welche Getränke oder welches Essen du vor dem Schlafen zu dir nehmen oder auch meiden solltest. Schreibe alles auf.

Meiner Erfahrung nach ist es eine große Hilfe, die Bildschirmzeit ca. eine Stunde vor dem Schlafengehen zu beenden – das blau- lastige Licht von Bildschirmen suggeriert unserem Körper, es sei Tag, und erschwert das Einschlafen.

Hilfreich ist auch, die Lichtmenge insgesamt zu reduzieren. Schalte große und helle Lampen aus oder – wenn möglich – DIMME DAS LICHT. Das stimmt ein auf eine dunkle, ruhige Nacht.

Das Thema Schlafen taucht allerdings immer mal wieder auf, übers ganze Büchlein verteilt.

Du möchtest mehr als diesen Auszug in meinem Ratgeber lesen?

Das freut mich. Du kannst ihn direkt hier Probe lesen und bestellen:

Übrigens steht mein Ratgeber als E-Book in allen bundesdeutschen Bibliotheken zur Ausleihe bereit. Alles, was du tun musst, um ihn ausleihen zu können: frag, ob sie das E-Book in ihren Bestand aufnehmen.

Ab jetzt auch im Mut-Atlas

Vor ein paar Tagen war ich ja zwei Tage lang „Mitläuferin“ bei der Großen Mut-Wanderung, die zum Auftakt der Mut-Tour 2025 von Bochum nach Köln ging – siehe mein Blogartikel vom 01.06.2025.

Seit dieser Wandertour stand für mich fest: ich werde meinen Ratgeber

auch im Mut-Atlas registrieren und versuchen dabei zu helfen, ihn weiter bekannt zu machen.

Der Mut-Atlas ist Deutschlands gemeinnütziger online-Wegweiser rund um psychische Gesundheit. Er zeigt Hilfs- und Präventionsangebote für Betroffene, Angehörige und beruflich Helfende in einer interaktiven Deutschland-Karte und ist genau wie die Mut-Tour ein Projekt des Mut fördern e.V.

Wie im Bild ganz oben zu sehen ist, habe ich meinen Ratgeber bereits dort registriert – jetzt kann man ihn auch da finden unter dem Stichwort #Selbstfürsorge.

Außerdem habe ich herausgefunden, dass die Tandem-Radler der Mut-Tour im 2025 in Mannheim und Wiesloch vorbeikommen – mal sehen, ob ich sie dann dort treffen kann.

Deutschlandkarte, die den Verlauf der Wander- und Fahrrad-Strecken der Mut-Tour 2025 zeigt
Streckenverlauf der Mut-Tour 2025

Große Mut-Wanderung 2025 – Rückblick

Zum Auftakt der Mut-Tour 2025 gab es die Große Mut-Wanderung von Bochum nach Bonn – und ich war „Mitläuferin“ an den beiden letzten Tagen dieser Wanderung. Und erstmals in meinem Leben fand ich es positiv, Mitläuferin zu sein.

Wander-Route

Vom Wiener Platz zur Domplatte in Köln

Mut-Tour-Wanderung 2025 Köln Route

Mein erster Wandertag bei der Mut-Tour war eigentlich nur ein Stadtspaziergang in Köln. Ursprünglich sollte dieser Tag in Bergisch Gladbach beginnen. Aber erst, als ich dort morgens um 10 vergeblich nach der Gruppe gesucht hatte, erfuhr ich über die Mut-Tour-Website, dass man sich erst um 12.30 Uhr am Wiener Platz in Köln-Mülheim trifft. Also bin ich dorthin gegangen und die Gruppe getroffen. Nach kurzem Kennenlernen und Wegbesprechung gingen wir zu zehnt direkt los.

Mut-Tour-Wanderung 2025: Start am Wiener Platz in Köln-Mülheim, 30.05.2025
Erstes Treffen und Kennenlernen am Wiener Platz

Besonders gefreut habe ich mich über die Strecke direkt am Rhein mit Blick auf den Dom. Immerhin habe ich in Köln studiert und insgesamt ca. zehn Jahre da gelebt – also fühlte es sich für mich ein wenig wie nach Hause kommen an.

Mut-Tour-Wanderung 2025: Sabine Musseleck am Rhein-Ufer mit Wandergruppe der Großen Mut-Wanderung und Kölner Dom im Hintergrund
Am Kölner Rhein-Ufer mit Wandergruppe und Dom
Straßenschild in Köln mit der Aufschrift "Kumm joot aan, mer bruche dich" (auf Hochdeutsch: "Komm gut an, wir brauchen dich!"
Straßenschild in Köln (auf Hochdeutsch: „Komm gut an, wir brauchen dich!“)

Auf der Domplatte selbst taten wir unser Bestes, um auf das Thema Depression aufmerksam zu machen.

Mut-Tour-Wanderung 2025: Zwei Teilnehmerinnen mit Lastenrad und Schildern "Depression ist behandelbar" und Ich bin ein Begleitfahrzeug der GROSSEN MUT-WANDERUNG" auf der Kölner Domplatte
Mut-Tour-Wanderung 2025 Domplatte

Von Wesseling nach Bonn

Mut-Tour-Wanderung 2025 Wesseling-Bonn Route

Mein zweiter Wandertag bei der Mut-Tour brachte mir erst einmal Nervenkitzel mit der KVB: Zwischen Ulrepforte und Chlodwigplatz stand die Straßenbahn nach Wesseling eine Weile still wegen eines Weichenproblems. Ich befürchtete schon, dass ich zu spät kommen und vielleicht nicht mitwandern könnte. Aber zum Glück war das Problem mit der Weiche schnell behoben, und ich kam kurz vor 11.00 Uhr in Wesseling an.

Dort wurde ich direkt in Empfang genommen, und wir gingen los. Die Gruppe hatte sich deutlich verkleinert, denn zwei Personen waren abgereist. Außerdem stellte sich heraus, dass ich an diesem letzten Tag die einzige „Mitläuferin“ war. Und die beiden Lastenräder stießen erst nach ungefähr der Hälfte des Weges zu uns. Also waren wir jetzt nur noch zu fünft.

Mut-Tour-Wanderung 2025 Ortsausgang Wesseling

Die erste Teilstrecke von Wesseling nach Widdig war weniger nett: Industrieanlagen und Straße, wobei das Wetter mit jeder Minute heißer und schwüler wurde.

Mut-Tour-Wanderung 2025 Widdig
Endlich wieder am Rhein

Ab Widdig gingen wir direkt am Rhein entlang – durchs Grüne direkt am Wasser mit immer mal Schatten und einem angenehmen Lüftchen. Trotzdem verspürten wir alle deutlich, dass es immer schwüler wurde.

Mut-Tour-Wanderung 2025 6km bis Bonn
Endlich auf der Zielgeraden

Als wir auf Bonn zusteuerten, braute sich sichtbar ein Gewitter zusammen, welches sich kurz vor unserer Ankunft auf dem Bonner Marktplatz heftig entlud. Unseren „Zieleinlauf“ hatten wir uns etwas trockener vorgestellt. Trotzdem waren wir froh und erleichtert am Ziel angekommen zu sein.

Antworten auf meine drei Fragen vom 29.05.2025

1. Frage: Werde ich tatsächlich beide Tage voll mitwandern können? – Immerhin habe ich in den letzten Monaten viel mehr „herumgesessen“ als gewöhnlich, denn ich wollte meinen Ratgeber im April 2025 herausbringen (was ich auch geschafft habe).
Antwort: Ja! Ich bin an beiden Tagen mit gewandert. Darüber freue ich mich sehr, denn damit betrachte ich mich selbst als wieder aktiv. Endlich!

2. Frage: Wer und wie viele werden da auf welchen Wegen wandern? Also, wird das eher eine kleine Gruppe oder ein langer Tross?
Antwort: Am ersten Tag durch Köln bestand die Wandergruppe aus zwei Betreuerinnen, zwei Lastenradfahrende, drei Teilnehmende und drei Mitlaufende (einschließlich mir), also aus 10 Personen. Am zweiten Tag von Wesseling nach Bonn waren es zwei Betreuerinnen, zwei Lastenradfahrende, zwei Teilnehmende und ich, also nur noch 5 Personen.
An meinen beiden Wandertagen gingen wir überwiegend auf Asphalt und Pflaster durch Städte, Dörfer und an Industrieanlagen vorbei, aber auch durchs Grüne. Und ja, an jedem Tag führte zumindest ein Stuck unseres Weges direkt am Rhein entlang – einfach schön.

3. Frage: Werde ich Gelegenheit haben, von meinem Ratgeber zu erzählen – und wird das überhaupt jemanden interessieren?
Antwort: Ich habe in mehreren Gesprächen erwähnt, dass ich gerade meinen Ratgeber herausgebracht habe und gehört, dass er ganz gut in den Mut-Atlas passen würde. Dort werde ich ihn so schnell wie möglich einfügen.

Mein Fazit zur Mut-Tour-Wanderung 2025

Es war eine gute Idee, zwei Tage bei der Großen Mut-Tour 2025 von Köln nach Bonn mit zu wandern, denn
🥾 ich wandere sowieso gern und war zwei Tage hintereinander draußen zu Fuß unterwegs.
👫 so bin ich an zwei Tagen nicht allein gewandert, sondern erstmals „Mitläuferin“ einer Gruppe.
🗣️ während dieser zwei Wandertage gab es interessante Gespräche über psychische Krankheiten.
💡 so habe ich mehr über den Mut-Atlas erfahren und werde meinen Ratgeber dort registrieren.
🤝 gemeinsam haben wir versucht, mehr Aufmerksamkeit für das Thema Depression zu generieren.

Zum Abschied wurde ich gefragt, ob ich im kommenden Jahr wieder bei der Mut-Tour dabei sein wolle – ich habe ehrlich geantwortet: Das weiß ich noch nicht.
Jedenfalls bedanke ich mich und ziehe ich ganz tief den Hut vor dieser Wandergruppe, die über eine Woche lang von Bochum nach Bonn gewandert ist.

Mut-Tour 2025

Morgen geht’s los – ich gehe mal wieder wandern.

Diesmal allerdings wandere ich nicht allein oder mit einer Freundin, sondern verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen: Auf der Wanderung von Bergisch Gladbach über Köln nach Bonn helfe ich dabei, dem Thema Depression mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Große Mut-Wanderung ist Teil der Mut-Tour 2025 der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention:

Deutschlandkarte mit eingezeichneter Strecke der Mut-Tour 2025
Streckenverlauf der Mut-Tour 2025

Und ganz nebenbei will ich dabei auch ein wenig Werbung für meinen Ratgeber machen:

Gespannt bin ich, wie die Antworten auf folgende Fragen ausfallen werden:

1. Werde ich tatsächlich beide Tage voll mitwandern können? – Immerhin habe ich in den letzten Monaten viel mehr „herumgesessen“ als gewöhnlich, denn ich wollte meinen Ratgeber im April 2025 herausbringen. Was ich auch geschafft habe.

2. Wer und wie viele werden da wo genau wandern? Also, wird das eher eine kleine Gruppe oder ein langer Tross? Zwischen Bergisch-Gladbach und Köln war ich bisher nur mit Öffis unterwegs. Und geht die Tour von Köln nach Bonn am Rhein entlang?

3. Werde ich Gelegenheit haben, von meinem Ratgeber bzw. Mein Krisen-Set zu erzählen – und wird das überhaupt jemanden interessieren?

Nach dieser Wanderung werde ich bestimmt wieder einen Rückblick schreiben, und zwar hier.

Tee

Tee ist ein wichtiger Bestandteil von Mein Krisen-Set, egal ob zuhause oder unterwegs.

Warum schreibe ich meinen Blog-Eintrag über Tee gerade heute? – Ganz einfach: Heute, am 21. Mai, ist genau der richtige Tag dafür: Internationaler Tee-Tag.

Wann, wo und warum ist Tag des Tees?

Wann und seit wann ist Tag des Tees?

Von 2005 bis 2019 war der 15. Dezember International Tea Day (ITD – dt. Internationaler Tee-Tag oder Internationaler Tag des Tees). Ab 2020 entschied man sich unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen für den 21. Mai.

Wo und warum wann ist Tag des Tees?

Der Internationale Tag des Tees wird weltweit gefeiert und soll unsere Aufmerksamkeit auf eines der ältesten und traditionsreichsten Getränke der Menschheit lenken. Tee hat einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert in Geschichte, Kultur, Handel und Wirtschaft, sondern auch für Gesundheit und Wohlbefinden. Dieser Tag dient auch der Würdigung aller Menschen, die in Tee-Produktion und -Handel weltweit arbeiten und uns Genuss einer guten Tasse Tee ermöglichen.

Die konkrete Initiative für den International Tea Day geht aber auf das World Social Forum im indischen Mumbai (2004) und im brasilianischen Porto Alegre (2005) zurück. Dementsprechend fand die erste Auflage dieses Aktionstages offiziell am 15. Dezember 2005 im indischen Delhi statt. Seitdem finden die zentralen Feierlichkeiten jedes Jahr in einem anderen der teeproduzierenden Staaten statt (neben Indien auch asiatische Länder wie Bangladesh, Sri Lanka, Nepal, Vietnam, Indonesien, aber auch afrikanische Staaten wie Kenia, Malawi, Malaysia, Uganda und Tansania). [Diesen Abschnitt habe ich entnommen von der Website kuriose-Feiertage.de.]

Wie feiere ich den Tag des Tees?

Endlich mal wieder Five-o’clock-Tea mit Scones & Cucumber Sandwiches – very British!
By the way, are you TIF or MIF? – Falls du keine Ahnung hast, was hier gemeint ist:
TIF steht für „tea in first“ und MIF für „milk in first“. Da scheiden sich tatsächlich die Geister…
Was soll ich sagen? TIFs brauchen einen Löffel zum Umrühren, MIFs können sich den sparen.

Oder ich zelebriere eine friesische Tasse Tee: Ostfriesenmischung aufbrühen, ein Kluntje in die Tasse geben, langsam den Tee darüber gießen, etwas frische Sahne hinzugeben und langsam umrühren. Ganz wichtig dabei ist es, entgegen dem Uhrzeigersinn (also linksherum) zu rühren. Das hält angeblich die Zeit so lange an, bis die Tasse leer getrunken ist – fertig ist die kleine Pause im Alltag.

Ich gehe gern Kräuter oder Blüten für einen Tee sammeln. Was hat gerade Saison? Jetzt, im Monat Mai, stehen viele für Tee geeignete Kräuter kurz vor der Blüte und haben deshalb besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe. Ich sammele zurzeit gern Brennnesselspitzen und Salbeiblätter. Einige davon nutze ich jetzt frisch, die andere trockne ich für später.

Vielleicht gehe ich auch auf die Terrasse, um mir ein wenig frische Minze zu pflücken – hm, die riecht so schön frisch! Ein frischer Minztee ist nicht nur erfrischend, sondern auch eine Wohltat für Kopf und Bauch. Oder ich zupfe einige Blätter Melisse – ihr leicht zitroniges Aroma ist ein Genuss und wirkt schlaffördernd.

Meine Lieblings-Teesorten

Bei den klassischen Tees aus den Blättern des Teestrauchs liebe ich besonders Formosa Gunpowder – ein grüner Tee, von dem ich sehr gern einen Liter zum Frühstück trinke. Nachmittags ziehe ich einen Darjeeling First Flush vor – einen milden schwarzen Tee, den ich am liebsten pur trinke.

Von den Kräutertees mag ich sehr gern frischen Minz- oder Melissentee, mache aber in jedem Frühjahr eine Kur mit frischem, sehr kurz gezogenem Brennnesseltee.

Für Mein Krisen-Set habe ich folgende Teesorten ausgesucht:

Love von PUKKA

Meine Playlist zum Tag des Tees:

Da gibt es für mich nur einen adäquaten Musiktitel, nämlich „Abwarten und Tee trinken“ von Saltomortale – was sonst? Klick aufs Bild, dann kannst du es hören:

SALTOMORTALE "Für Dich" - dahinter liegt das uTube-Video zu ihrem Song "Abwarten und Tee trinken"

Rückblick auf die Entstehung des Ratgebers

Ein Buch als Selfpublisher (also im Selbstverlag) herauszubringen ist ein ganz besonderes Abenteuer, finde ich. Bei kaum einem anderen Projekt habe ich so viel gelernt, wie bei diesem: Neues ausprobieren, positiv denken, Zweifel überwinden, Geduld üben, über sich selbst hinauswachsen, Dranbleiben, sich Hilfe holen, mit Absagen fertig werden, sich überwinden, alleine und mit Hilfe anderer weitermachen. so lange, bis es fertig und veröffentlicht ist:

Januar 2024: Die erste Idee

Diesen Ratgeber „Mein Krisen-Set“ gibt es, weil ein Freund von mir eines Tages völlig verzweifelt vor meiner Tür stand und mich um Hilfe bat. Und weil er – nachdem ich ihm aus seiner akuten mentalen Krise herausgeholfen hatte – gefragt hat, was genau ich denn da mit ihm gemacht hatte. Das habe ich bereits in diesem Blogartikel beschrieben.

Februar 2024: Alles einfach mal aufschreiben…

Das Schreiben an sich, war für mich kein Problem: Ich hab direkt innerhalb von 24 Stunden 17 Seiten einfach heruntergeschrieben und innerhalb einer Woche in ein Manuskript verwandelt. Ursprünglich wollte ich einen 40-Seiten-Ratgeber daraus machen, erkannte aber schnell, dass meine Art, dieses Thema anzugehen, mehr Raum braucht. Ich setzte mir zum Ziel, einen etwas längeren, aber trotzdem kleinen, kompakten Ratgeber zu schreiben, der auf Basis meiner Erfahrungen direkt und praktisch dazu anleitet, sich selbst zu helfen. Den theoretischen Hintergrund kann man sich bei den Profis holen, denn Theorie überfordert nur in einer akuten Krise. Außerdem habe ich auf diesem Gebiet weder ein Studium noch eine Ausbildung vorzuweisen. Mein Wissen beruht auf Erfahrung.

In dieser Phase kam mir auch die Idee, in meinen Ratgeber über QR-Codes Videos, Musik und Listen als Downloads zur Unterstützung in mental schweren Zeiten anzubieten.

Dann recherchierte ich im Internet und fragte alle, die ich kannte, danach, wie man ein Buch schreiben und veröffentlichen kann. Einiges erschien mir einfach, vieles machbar und einiges unmöglich. Ich wollte es trotzdem versuchen.

März 2024: Noch’n Ratgeber? Und den von mir?!??

Nachdem ich ca. 50 Seiten geschrieben hatte, kamen mir die ersten ernsthaften Zweifel: Wer bin ich denn, dass ich anderen den Weg aus mentalen Krisen weisen könnte? Schließlich bin ich weder medizinisch noch psychologisch ausgebildet. Und überhaupt: Wieso sollte jemand so einen kleinen Ratgeber kaufen? – Es gibt doch schon so viele! Und die sind alle von psychologisch ausgebildeten Fachkräften. Wen interessiert denn so ein kleines Buch? Insbesondere, wenn es von mir kommt? Das ist alles nur eine Schnapsidee! Irgendwann meinte jemand, Friseure gäbe es auch wie Sand am Meer – aber da geht man auch nicht zu jedem, sondern dorthin, wo’s passt. Das bewegte mich dazu weiterzumachen.

April 2024: Was denn noch?

Ich erinnere mich, dass in dem Monat meine Stimmung, meine Arbeitsmoral und die Ereignisse um mich herum genau so wechselhaft waren wie das Wetter. Es war quasi alles dabei und fühlte sich an wie eine Achterbahnfahrt, die kein Ende nehmen wollte. In dieser Zeit kam mein Krisen-Set öfter zur Anwendung, und zwar mit Erfolg. ,Gut‘, dachte ich mir, ,anscheinend wird mein Ratgeber wirklich gebraucht.‘ Und beschloss, dranzubleiben.

Mai 2024: Kreative Pause

Am 07.05.2024 hatte ich meine schon länger vorher geplante Foto-Session mit Susan Graul im Rahmen ihres Projekts „Stunning Edges 50 over 50“ – ganz nebenbei entstand da mein Autorenfoto:

Autorenfoto von Sabine Musseleck für Mein Krisen-Set (Susan Graul)

In dieser Zeit entstanden auch meine ersten Bilder, Listen und Videos, die ich über QR-Codes im Buch verlinken wollte, z.B. dieses hier:

Nur wusste ich da noch nicht, wo ich das alles ablegen und gut verfügbar machen könnte.

Juni 2024: Wie soll’s denn aussehen?

Eigentlich wollte ich meinen Ratgeber zu einer Art Oase machen, der schon beim Anschauen Erholung bringt. Aber mit meiner Entscheidung dafür, meinen Ratgeber im Selbstverlag herauszubringen, ergaben sich neue Schwierigkeiten. Um Lieferzeiten und Kosten so gering wie möglich zu halten, stand eins fest: alles zwischen den Buchdeckeln muss schwarz-weiß bleiben. Uff. Da war wieder so ein Punkt, wo ich dachte: „Das schaffe ich nicht. Ich werf’s hin!“

Trotzdem arbeitete ich weiter am Manuskript: Ergänzen, Feilen, Umstellen und Feinschleifen. Man kann ja nie wissen…

Juli 2024: Gestalt oder Gestalten?

Wie sollte ich bloß meinen Ratgeber gestalten? Und das nur in schwarz-weiß! Vier Leute, die ich persönlich kenne und im Grafikdesign arbeiten, fragte ich, ob sie meinen Ratgeber gestalten würden. Alle vier lehnten ab – einer prinzipiell, und die anderen drei unabhängig voneinander mit fast demselben Wortlaut: „Dein Ratgeber ist so persönlich, den musst du selber gestalten!“ Ich war fassungslos. Wie um alles in der Welt sollte ich das denn bitte machen? Selber gestalten!?

Irgendwann hatte ich endlich eine brauchbare Idee: Eine kleine gezeichnete Figur könnte die Lesenden durch den Text begleiten. Als ich während einer Autofahrt mit einer Freundin in einen Stau geriet, spannen wir diese Idee einfach weiter. Ich versuchte mich an ersten Entwürfen und Zeichnungen, war damit aber erstens überfordert und zweitens total unzufrieden.

August 2024: Textwüste und Struktur

Mein Manuskript war jetzt an dem Punkt, wo es dringend ein frischen, professionellen Blick brauchte. In den Wochen zuvor hatte ich gründlich recherchiert und mich mit mehreren Lektorinnen zu Erstgesprächen verabredet.

Meine Wahl fiel letztlich auf

Das Bild zeigt das Logo von Natalie Schilling: links Vor- und Zuname untereinander mit einer goldbraunen Schreibfeder rechts daneben. Ein Klick auf das Bild führt zu Natalie Schillings Website.

u.a. weil sie schon viele Sachbücher lektoriert hatte, als sie noch in einem Verlag angestellt gewesen war. Und was ich bei ihr großartig fand: sie prüfte direkt während unseres Erstgesprächs, ob mein Arbeitstitel „Ich kann Krise“ schon im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) gelistet war. Ergebnis: Nein! Das machte mich zuversichtlich. Natalie hat ihren Job als Lektorin sehr gut gemacht. Sie hat nicht nur meinen Text gründlich gelesen, hinterfragt und mit hilfreichen Anmerkungen, guten Umformulierungen und klaren Strukturvorschlägen versehen, sondern mich auch mindestens einmal davor bewahrt, alles hinzuwerfen.

September 2024: Vergiss es!

Weitere Recherchen zu meinem Arbeitstitel ergaben, dass es zwar noch keinen Eintrag im VLB gab, wohl aber einen Podcast von Godi Hitschler. Ich fasste mir ein Herz und rief sie an – Ergebnis: sie hatte mit „Ich kann Krise“ wohl schon eine eigene Marke kreiert und gerade ein Buch mit genau diesem Titel in Arbeit. Das war der Punkt, an dem ich alle meine Felle wegschwimmen sah und ernsthaft dachte, dass ich meinen Ratgeber komplett vergessen könnte.

Trotzdem unternahm ich erste ernsthafte Sketch-Versuche mit Hilfe einer Freundin, die ich schon seit Jahren heimlich und offen für ihre Sketchnotes bewundert hatte. Ich versuchte, erste Ideen in Sketches zu verwandeln, war aber mit den meisten Ergebnissen überhaupt nicht zufrieden.

In der Zeit habe ich ernsthaft erwogen, wirklich alles sein zu lassen.

Oktober 2024: Irgendwie geht’s weiter

Im Herbst 2024 musste ich mehrmals selbst meinen Ratgeber konsultieren und mein Krisen-Set für mich und meine Lieben anwenden. Immerhin hat das nicht nur geholfen, sondern auch weitere gute Ergänzungen für den Text gebracht. Und mehrere Personen um mich herum haben mich überzeugt nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen. Der Text war ja fertig.

Aber die Zeichnerei fühlte sich für mich weiterhin an wie Quälerei – ich dachte, ich pack’s nicht. Besser wurde das erst, nachdem ich Ende Oktober den wunderbaren online Sketch Note Workshop bei Maria Luisa Engels mitgemacht hatte. Ich fühlte mich an die Hand genommen und Schritt für Schritt, Strick für Strich zu einem akzeptablen Ergebnis geführt. In diesem Workshop habe ich gesehen, dass alle anderen genauso wie ich dachten, sie könnten nicht zeichnen. Und dass meine Zeichnungen nicht so schlecht waren, wie ich sie selbst gesehen hatte. Und mit jedem Strich, mit jeder Skizze wurde es ein klein wenig leichter.

November 2024: Der Weg wird klarer

Die folgenden Wochen habe ich Strich für Strich mit viel Ermutigung und tatkräftiger Hilfe von meiner Freundin doch weiter gezeichnet, skizziert, verworfen, wieder angefangen. Dabei habe ich gelernt, sowohl auf Papier, als auch auch dem iPad zu zeichnen und halbwegs Sketchnote-tauglich zu schreiben.

Ein Besuch bei Freunden am Rande meiner Teilnahme an der Baumpflanzaktion von Martin Kohlstedt im Thüringer Wald zeigte mir den Weg zu weiterer Schärfung meines neuen Profils. Sie meinten, ich solle doch endlich zertifizierte Mentale Ersthelferin werden. Nach kurzer Recherche stand fest: ich buche mir den letzten freien Platz im letzten Präsenzkurs des Jahres bei der Stelle, die als erste in Deutschland dieses Thema aufgegriffen hat.

Dezember 2024: Zeichnen und weitergehen

Neben dem für mich üblichen Advents- und Geburtstagswahnsinn habe ich in dem Dezember trotz aller Widrigkeiten und Zweifel weiter an meinem Ratgeber und dessen Vermarktung gearbeitet. Am 2. Adventswochenende absolvierte ich erfolgreich den MHFA-Ersthelfer-Kurs am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim. Damit habe ich endlich eine Bezeichnung für das, was ich schon seit Jahrzehnten immer wieder erfolgreich gemacht habe.

Außerdem eröffnete ich diverse Profile und Accounts bei diversen Anbietern, um meine multimedialen Angebote gut in den Ratgeber integrieren zu können.

Dass das Jahr zu Ende ging, fühlte sich für mich schon fast wie eine Wohltat an. Ich war richtig krank, konnte (zu Weihnachten!!!) nichts essen und fühlte mich elend. 2024 war eine mega-anstrengende Achterbahnfahrt sowohl was mein Buchprojekt, als auch mein Privatleben angeht (siehe mein Blogartikel „Jahresrückblick 2024“). Mein Krisen-Set – ich meine hier mein persönliches Krisen-Set! – war mehrmals die Rettung. Für mich selbst genau wie für andere um mich herum. Daraus entstand der eine Satz auf der Buchrückseite.

Januar 2025: Jetzt wird’s ernst!

Um den Jahreswechsel herum wurde die Idee, meinen Ratgeber zu veröffentlichen, endlich für mich greifbar. Ich arbeitete am Text für die Buch-Rückseite und traute mich, ihn in verschiedenen Foren vorzustellen, um Feedback einzuholen. Meine Umfrage bei LinkedIn brachte mir nicht nur wertvolles Feedback, sondern erstmals eine Sichtbarkeit, die bis dahin nicht für möglich gehalten hatte.

Außerdem richtete ich mein Benutzerkonto bei BoD ein, was auch einige Zeit und Nerven kostete – ich war mit meiner Einrichtung direkt in eins ihrer Updates im Backend geraten. Aber kurz danach konnte ich mein Manuskript in eine ihrer Dateivorlagen laden und beginnen für den Druck zu formatieren.

Februar 2025: Wie werde ich’s verkaufen?

Neben Feinplanung, Preiskalkulation und Vorlagenerstellung bereitete ich noch schnell meine Teilnahme als Pitcherin bei der Langen Nacht der Gründerinnen BW vor – viel Sichtbarkeit zu kleinstmöglichem Preis war meine Devise. Und da begann mir auch zu dämmern, dass man als Selfpublisher auch das Marketing fürs Buch komplett selbst machen muss. Bei diesem Gedanken wurden mir noch einmal gehörig die Knie weich. Zum Glück war mir zu dem Zeitpunkt klar, dass Hinschmeißen für mich und meinen Ratgeber jetzt keine Option mehr war.

März 2025: Fertigmachen zum Probedruck!

Der März war vollgepackt mit planen, zeichnen, schreiben und posten. Das hatte sehr viel von Boden bereiten und Aussäen – also genau das, was der Bauer im Märzen so macht nach dem Rösslein einspannen. Glücklicherweise hatte ich schon in den Wochen und Monaten zuvor einiges vorbereitet.

Außerdem mussten alle Zeichnungen und Bilder in druckfertige Dateiformate übertragen und sauber abgespeichert werden. Backup und stringente Dateinamen bringen wirklich Punkte.

Am 30.03.2025 schloss ich den Buchvertrag für das einzelne Privat-Exemplar meines Ratgebers ab und bestellte dieses Einzelexemplar auch gleich. Ich wollte ja sehen, wo was noch zu ändern oder zu verbessern war.

April 2025: Mehr Druck!

Am 02.04.2025 veranlasste ich den Druck eines Privat-Exemplars als Probedurck – und schrieb direkt danach meinen Blogbeitrag über das Buchcover.

Ein weiterer Blogbeitrag folgte am 11.04.2025, als ich diesen privaten Probedruck in Händen hielt. Fehler und notwendige Änderungen im Manuskript konnte ich sehr schnell berichtigen bzw. umsetzen. Das Buchcover noch einmal ganz von vorne aufzusetzen, war für mich schon deutlich schwieriger und zeitaufwändiger. Hundertprozentig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber ich habe es alleine mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Kenntnissen bestmöglich umgesetzt.

Am 12.04.2025 habe ich meinen Autorenvertrag und den Buchvertrag für die Veröffentlichung meines Ratgebers abgeschlossen. Damit war gesichert, dass das Buch trotz der Oster-Feiertage noch im April 2025 erscheint. Angepeilt hatte ich – meinem Spleen für kuriose Feiertage folgend – den Tag des Buches: 23. April.

Was in der Hektik vor der Veröffentlichung fast unterging: Ich habe am 09.04.2025 zum ersten Mal seit 30 Jahren mal wieder etwas gewonnen! Und diesmal war es etwas, was ich wirklich sehr gern haben wollte: eine Marken-Recherche bei AI Vision Guard! Das eröffnet mir die Möglichkeit, Mein Krisen-Set als Marke zu schützen.

Am 16.04.2025 habe ich alle für den Druck benötigten Dateien bei BoD hochgeladen. Dieser Moment hat mich in mehrerlei Hinsicht verblüfft: es war für mich persönlich historisch, endgültig, aufregend und gleichzeitig völlig unspektakulär. Was dieser Moment auch klärte: mein erstes Buch würde nicht am 23. April herauskommen. Das fand ich schade. Aber hey, wenigstens im April 2025.

Als am 24.04.2025 das Paket mit den ersten 25 Exemplaren meines Ratgebers eintraf, meinten meine Kinder, ich solle es nicht einfach auspacken, sondern diesen „historischen Moment“ in einem Unboxing-Video festhalten. Ja, meinte ich, aber dazu bräuchte ich Hilfe. Gut, das eine Kind führte die Kamera und das andere übernahm den Schnitt – et voila:

Die Mischung aus Stolz, Erschöpfung, Tränen und Gekicher, die ich nach Fertigstellung dieses Videos empfand, werde ich als einmalig in Erinnerung behalten.

Seit dem 26.04.2025 ist mein Ratgeber als Paperback überall im Buchhandel erhältlich:

Drei Tage später war auch das E-Book freigeschaltet, so dass ich meinen Buch-Werbeflyer noch rechtzeitig vor einer größeren Veranstaltung, auf der ich erstmals für mein Buch werben wollte, fertigstellen und drucken konnte.

Am 30.04.2025 erfolgte die Freigabe meines Ratgebers als E-Book für die Ausleihe aller bundesdeutschen Bibliotheken. Und ein Blick in meine Statistik bei myBoD zeigte: Die ersten 6 Exemplare sind verkauft! Das war ein guter Anfang. Freude pur.

Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich mir damit einen heimlichen Lebenstraum erfüllt habe: jetzt bin ich Autorin. Und im inneren Ohr hörte ich die Beatles mit „Paperback Writer“.

Und dann ließ die Spannung nach. Ich fühlte mich wie nach meinem Examen: erleichtert, müde, körperlich und mental erschöpft, aber auch schon ein wenig stolz. Das kann mir keiner mehr nehmen.

Mai 2025: Rück- und Ausblick

Alles für diesen Rückblick auf mein erstes Buchprojekt zusammenzutragen, macht mir bewusst, was für einen abenteuerlichen und erkenntnisreichen Weg ich in den letzten 14 Monaten zurückgelegt habe. Dass ich darauf stolz sein kann. Und wie dankbar ich bin für all die Hinweise, Beiträge, Unterstützung und Ermutigung entlang meines Selfpublishing-Wegs. Ohne die hätte ich meinen Ratgeber nie fertiggestellt und herausgebracht.

Deshalb steigt am 22. Mai eine kleine Feier – ich will mich bei neun Personen bedanken, die mich und die Entstehung dieses Ratgebers direkt unterstützt haben.

Und wie geht’s weiter? – Das Thema Buch-Marketing muss man als Selfpublisher auch selbst machen. Und da gibt es einiges zu tun – und wieder zu lernen. Aber das werde ich in den kommenden Wochen und Monaten herausfinden. Auch da werde ich dran bleiben und meinen Weg finden. Zwei Dinge weiß ich aber schon jetzt:

Ende Mai will ich zwei Tage bei der Mut-Tour 2025 mitwandern – mit meinem Ratgeber passe ich sehr gut dazu.

In der Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober 2025 möchte ich mich mit meinem Ratgeber beteiligen. Wie genau ist noch nicht ganz klar.

Ratgeber veröffentlicht!

Es ist vollbracht! Über ein Jahr lang schreiben, tüfteln, schreiben, zweifeln, alles hinschmeißen wollen, zeichnen, zweifeln, dazulernen, ordnen und strukturieren, überlegen, alles hinschmeißen wollen, trotzdem weitermachen, wieder ummodeln, erneut zweifeln und mich dann doch immer wieder überwinden und weitermachen bis zur Veröffentlichung liegt hinter mir.

Ich freu mich wie Oskar! – Die ersten gedruckten Exemplare sind angekommen und ausgepackt:

Worum geht’s?

Der Titel sagt eigentlich schon alles:

Und nun?

Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich das gewagt und geschafft habe!
Voller Stolz kann ich sagen:
Diesen Ratgeber habe ich selber geschrieben, gestaltet und veröffentlicht – und zwar im Selbstverlag. Mit großzügiger Unterstützung und fortwährender Ermutigung von Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Geschäftsfreundinnen.
Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Momentan ist mein größter Wunsch dieser: Möge dieses Büchlein vielen helfen!

Deshalb habe ich es als E-Book für Bibliotheken bundesweit verfügbar gemacht. Alles, was du tun musst, wenn du es ausleihen willst: frag, ob sie das E-Book anschaffen!

Zum Welttag des Buches 2025

Wann und seit wann?

1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, um Bücher, Autoren und das Lesen zu feiern und zu fördern.

Wo und warum?

Dieser Tag wird weltweit gefeiert. In Deutschland feiern Buchhandlungen, Bibliotheken, Verlage, Schulen und andere Einrichtungen Lesefeste.

Aber warum gerade am 23. April? Weil dies Tag des heiligen Georg und deshalb in Katalonien Brauch ist, sich gegenseitig Bücher und Rosen zu schenken. Und weil es der Todestag von zwei der weltweit bedeutendsten Autoren aller Zeiten ist: William Shakespeare und Miguel Cervantes.

Wie feiere ich den Welttag des Buches?

In den letzten Jahren habe ich an diesem Tag entweder gelesen oder mir ein neues Buch gekauft. Ohne viel Aufhebens, einfach nur für mich. Oder ich bin zu einer Lesung gegangen. Oder ich habe meinen Kindern besonders lange vorgelesen.

Heute hatte ich eigentlich etwas ganz Besonderes vor:

Der Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“

… sollte erscheinen, so dass er nicht nur hier über meine eigene Website, sondern auch überall im Buchhandel zu haben ist. Leider habe ich das nicht geschafft. Aber immerhin kann ich jetzt sicher sagen, dass er noch vor Ablauf dieses Monats erscheint.

Zur Feier des Tages gibt es drei Seiten aus dem Ratgeber als Leseprobe:

Das ist interessant für dich? Du weißt jetzt, das Buch erscheint noch in diesem Monat, und du fragst dich: „Wann genau?“ – Trag dich hier ein und du erfährst es:

Leseprobe „Mein Krisen-Set“

Leseprobe aus meinem Ratgeber „Mein Krisen-Set. Erste Hilfe für die Seele durch Selbstfürsorge“, der demnächst erscheint. Nachdem ich schon das Inhaltsverzeichnis und das Buch-Cover mit Vorder- und Rückseite vorgestellt habe, darfst du jetzt schon mal einen ersten Blick in den Text werfen:

Leseprobe: „Das Krisen-Set – deine Werkzeuge im Notfall

Nachdem ich einige Jahre trotz meiner Ressourcenliste immer wieder Schwierigkeiten hatte, selbstständig aus krisenhaften Situationen herauszukommen, beschloss ich, etwas zu ändern. Die vorgefertigte Ressourcenliste war wohl nichts für mich.

Doch ich hatte erkannt, dass ich in einer echten Krisensituation einfach nicht klar denken oder strukturiert vorgehen kann: Irgendwas hakt dann aus, und ich stehe gefühlt mutterseelenallein, verwirrt und voller Angst mitten im Sturm.

Nach und nach sammelte ich Dinge, die mir guttaten, an einem Ort und schrieb mir dazu eine Handlungsanweisung. Daraus entwickelte ich im Lauf der Zeit mein persönliches Krisen-Set.

Was genau ist ein Krisen-Set?

Das Krisen-Set ist dein persönlicher Plan B für den psychischen Notfall. Es ist eine Art Erste-Hilfe-Kasten für die Seele und rettet dich aus der allergrößten Not. Insbesondere, wenn du allein bist und niemanden hast, der dir gerade helfen kann.

Und wie sieht so ein Krisen-Set aus?

Es kann ein Kästchen, eine Schublade, eine Box, ein Körbchen oder ein Beutel sein. Jedenfalls ein Behältnis, das dir gefällt und Dinge enthält, die dir im seelischen Notfall helfen.

Ziel ist, dass du …

  • schnell aus diesem Zustand wieder herauskommst,
  • dich wieder besser fühlst und
  • handlungsfähig wirst.

Und was genau ist in so einem Krisen-Set drin?

Es gibt einige wenige Dinge, die in jedem Krisen-Set enthalten sein sollten:

  • der persönliche Notfall-Plan
  • Bachblüten Rescue Remedy
  • Zellstofftaschentücher
  • eine kleine Flasche stilles Wasser

Ansonsten ist die Zusammenstellung der Helferlein individuell. Denn: Jeder Jeck ist anders. Und was für mich gut funktioniert, muss noch lange nicht für dich passen. Außerdem habe ich doch keine Ahnung, wer genau du bist – nur du selbst weißt, was du im Zweifelsfall wirklich brauchst oder was dir guttut.

Und wenn du das nicht weißt, dann finde es heraus, denn die eine Person spricht z.B. sehr gut an auf Bilder (optischer Reiz), die nächste auf Geräusche oder Musik (akustischer Reiz), und eine weitere reagiert gut auf Düfte (olfaktorischer Reiz), eine andere braucht Berührung (haptischer Reiz).

Finde heraus, was bzw. welche Kombination für dich am besten ist, und bau dir dein Krisen-Set entsprechend zusammen.

Was mir wirklich wichtig ist: Du bekommst hier einen Leitfaden dafür, wie du deine Krise am besten bewältigen kannst. Doch jedes Krisen-Set enthält andere Dinge. Damit es funktioniert, musst du ausprobieren und deine eigenen Erfahrungen machen.
Und jetzt geht’s los! Ich beschreibe dir in den folgenden Abschnitten die einzelnen Bestandteile meines Krisen-Sets.“

Lese-Probe: „Weitere Hilfen, wenn’s schnell gehen muss“

In meinem Ratgeber gibt es neben Beschreibungen, Beispielen, Anleitungen und Tabellen, meine „Sofort-Hilfe für die Seele“ sowie ein großes Kapitel mit Telefonnummern und Internetadressen mit Hilfsangeboten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Diesem Teil habe ich hier auf meiner Website eine eigene Unterseite gewidmet. Klick mal hier:

Leseprobe hören

Du willst es lieber direkt von mir hören? – Das habe ich mir gedacht. Allerdings brauche ich noch ein wenig Zeit dafür. Wenn ich die Aufnahme fertig habe, werde ich sie hier einfügen.

Klingt interessant?

Das freut mich! Bitteschön: