Gerade fühlt es sich für mich an, als hätte ich mein Examen bestanden: nach langer Schinderei habe ich einen Erfolg zu verzeichnen. Mit der Erleichterung und Freude hat sich bei mir eine unglaubliche körperlicher Müdigkeit eingestellt. Außerdem bemerke ich ein Gefühl von gähnender Leere. Deshalb nehme ich mir jetzt, für dieses verlängerte Wochenende, eine kleine Auszeit. Obwohl ich eigentlich jetzt direkt weitermachen und das Eisen schmieden müsste, so lange es heiß ist.
In diesem Jahr hatte ich bereits eine sehr schmerzhafte Zwangspause, als ich mir das Steißbein brach. Noch eine kann und will ich nicht haben.
Ehrlich gesagt habe ich schon zu lange keine wirkliche Pause mehr gehabt – den letzten erholsamen Urlaub hatte ich in den Pfingstferien 2024. Das ist meiner Meinung nach eindeutig zu lange her.
„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.“
Elizabeth Barrett Browning
Wie gestalte ich meine Pause?
Schlafen
Das Wichtigste zuerst: Schlafen. Damit meine ich Ausschlafen. Will heißen: schlafen, bis ich von selbst wieder aufwache.
Rausgehen
Ich gehe alleine wandern – kein Problem, denn ich kann direkt von zuhause aus in den Odenwald hinein wandern. Da das Wetter hier momentan trocken und sonnig ist, freue ich mich darauf, wie früher als Kind durch trockene, raschelnde Laub zu waten. Begleite mich, wenn du magst: ein Klick aufs Bild leitet dich zu einen Video auf uTube.

Wellness zuhause
Als nächstes verwandle ich unser Badezimmer in mein persönliches Spa mit warmen Vollbädern, Kneipp-Duschen (also abwechselnd heiß und kalt), duftende Gesichtsmasken und so weiter.
Abwarten & Tee trinken
Und wenn’s draußen usselig wird, dann verziehe ich mich aufs Sofa mit einer Tasse Tee und einem Buch.
Offensichtlich habe ich bisher einfach zu wenige Pausen für mich selbst eingeplant. Das werde ich 2026 definitiv anders machen.
