Zum Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag

Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag? Gibt es ein noch furchtbarer scheinendes Motto für einen Tag? Und was soll das? Die Antwort scheint mir einfach: es gibt unzählige Menschen, die sich mit einer mehr oder weniger großen Angst herumplagen. Und jede*r wähnt sich allein damit. Wenn all die Angstgeplagten merken, dass sie gar nicht allein, sondern sehr viele sind – trauen sie sich hoffentlich endlich, sich mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen und sie vielleicht zu überwinden.

Wann, wo und warum ist Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag?

Wann und seit wann ist Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag?

Auf Initiative des britisch-australischen Life-Coaches Steve Hughes soll bzw. kann man sich seit 1999 jedes Jahr am zweiten Dienstag im Oktober (2025 ist das der 14.10.) bewusst seinen Ängsten stellen.

Wo und warum ist Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag?

Inzwischen wird auch dieser Tag weltweit begangen.

Mit dem Tag sollen insbesondere auch diejenigen gefeiert werden, die sich bereits ihren Ängsten gestellt und sie überwunden haben – und beispielsweise trotz Flugangst mit einem Flugzeug geflogen sind.

Angst ist ein Gefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Eine Angststörung bezeichnet weiterhin eine psychische Störung, bei der eine unspezifische Angst oder die konkrete Furcht vor einem Objekt oder einer Situation im Vordergrund steht. Im letzteren Fall spricht man auch von einer Phobie. Auch die Panikstörung, bei der Ängste zu Panikattacken führen, zählt zur Angststörung. Allen Angststörungen ist gemeinsam, dass die Betroffenen übermäßig starke Ängste haben vor Dingen, vor denen Menschen ohne Angststörung keine oder in weit geringerem Maß Angst oder Furcht empfinden können. Dabei erkennen die betroffenen Personen eventuell zeitweise, dass ihre Angst übermäßig oder unbegründet ist.

Der Text „Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag“ wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Warum sollte ich mich meinen Ängsten stellen?

Genau: warum eigentlich? Es zwingt mich ja keiner. Und unbequem ist es auch. Also warum? – Weil es sich lohnt, das Risiko einzugehen, denn die Erleichterung, wenn man eine Angst überwindet und hinter sich lassen kann, ist kaum in Worte zu fassen.

„Eines Tages klopfte die Angst an die Tür. Der Mut stand auf und öffnete,
aber da war niemand draußen.“
Johann Wolfgang von Goethe

Was mache ich am Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag?

In diesem Jahr habe ich Grund zu feiern, denn ich habe mich letzte Woche einer meiner größten Ängste gestellt: Ich habe mein Herz in die Hand genommen und mich von einer Journalistin für einen Zeitungsartikel zum Thema Seelische Gesundheit interviewen und fotografieren lassen. Das Ergebnis soll dieser Tage erscheinen. Wenn es soweit ist, werde ich an dieser Stelle ganz bestimmt darüber schreiben – es lohnt sich also, hier weiter mitzulesen, wenn dich interessiert, wie dieser Artikel aussieht und in welcher Zeitung er veröffentlicht wird.

Meine Playlist zum Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag

„Angst“ von Herbert Grönemeyer
„Angst“ von Julia Maladin
„Anxiety“ von Doechii
„Fear of the Dark“ von Iron Maiden

Was machst du am Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag?

Das würde ich sehr gern wissen. Bringst du den Mut auf und stellst dich einer Angst? Oder hast du auch Grund zu feiern, weil du dich bereits einer Angst erfolgreich gestellt hast? – Schreib es mir, wenn du magst, denn ich bin neugierig.

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