Was ist das denn? Und wer hat denn so was? – Ich. Vielleicht auch bald du?
Ich finde, jede Person sollte so ein Krisen-Set haben. Für sich selbst. Und für andere. Für alle Fälle.
Was ist das Krisen-Set?
Einen Erste-Hilfe-Kasten für körperliche Notfälle wie Unfälle und Verletzungen kennt und hast du. Du weißt schon: Pflaster, Kompressen, Mullbinden usw. Und wir alle wissen damit einigermaßen umzugehen, können im Notfall uns selbst und anderen Erste Hilfe leisten. Bis die Profis mit dem Krankenwagen eintreffen.
Mein Krisen-Set ist der persönliche Erste-Hilfe-Kasten für seelische Notfälle. Es enthält einen Plan und Dinge, die mir in einer Krisensituation helfen, das gefühlt Schlimmste rasch zu überstehen, mich wieder besser zu fühlen und wieder handlungsfähig zu werden. Und zwar – wenn nötig – ganz allein. Selbsthilfe für meine Seele sozusagen.
Dazu schreibe ich gerade einen Ratgeber, der im April erscheinen soll. Darin beschreibe ich ausführlich meine Erfahrungen, also wie ich das mache und was ich dazu brauche. Das Büchlein ist vollgepackt mit Informationen, praktischen Anleitungen, Tipps, Listen und Vorlagen.
Interessiert? – Dank klick hier auf meine Zeichnung, die das Front-Cover zieren wird:

Erste Hilfe für die Seele mit dem Krisen-Set
Wie das gehen soll? – Mein Zauberwort dafür heißt SELBSTFÜRSORGE für alle Sinne.
Mein Krisen-Set enthält einen Plan, der mich im Notfall an die Hand nimmt, und Dinge, die meine Augen, meine Ohren, meine Nase, meine Zunge, meine Haut, Hände und mein Hirn erfreuen. Weil ich sehr gern schnell und handfest für mich ätzende Situationen ändere. Denn das Leben ist zu kurz, um es starr vor Angst wie ein Kaninchen vor der Schlange zu verbringen.
Mit Mitteln der Selbstfürsorge seelische Not lindern
Im Laufe der Jahrzehnte habe ich mir über eine so genannte Ressourcenliste mein eigenes individuelles Krisen-Set zusammengestellt habe mit Dingen, die du ganz einfach einkaufen kannst und die über alle Sinneskanäle der Seele guttun können. Und wie du mit diesen einfachen Mitteln in einer seelischen Ausnahmesituation die größte Not lindern kannst.
Tu deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu leben.
(Teresa von Ávila)
Schnell wieder handlungsfähig werden
Damit du dich möglichst schnell besser fühlst und wieder handlungsfähig wirst. Um die Zeit zu überbrücken, bis du professionelle Hilfe bekommst.
Und dann Hilfe von den Profis organisieren
Wie stelle ich Mein Krisen-Set zusammen?
Am besten ist es, zuerst eine persönliche Ressourcenliste zu erstellen. Sie bildet die Grundlage dafür, was ins Krisen-Set kommt. Danach kannst du auswählen, was du für dein Krisen-Set einkaufst und deinen Notfall-Plan erstellen. Alles zusammen bildet dein persönliches Krisen-Set.
Die Ressourcenliste – eine Grundlage für langfristiges Seelenwohl
Ressourcen sind grob gesagt Rohstoffe aller Art. Ressourcenlisten gibt es in vielen Fachgebieten der Wirtschaft. Sie listen beispielsweise auf, welche Bodenschätze, wie viel Geld, Arbeitskräfte und andere Ressourcen zur Verfügung stehen, um bestimmte Ziele zu erreichen oder etwas bestimmtes zu erschaffen.
Meine persönliche Ressourcenliste
Hier bei mir geht es um die Ressourcenliste im Sinne der Psychotherapie. Ich habe dieses Werkzeug in meiner Verhaltenstherapie kennen gelernt und damals gemeinsam mit meiner Therapeutin erstellt. Diese Liste ist immer personenbezogen und enthält in erster Linie alles, was für die betreffende Person und deren Seelenleben von Vorteil ist. Ich nenne das „Positiv-Liste“. Manchmal kann diese „Positiv-Liste“ unterstützend auch eine „Negativ.Liste“ an der Seite haben. Diese listet auf, was sich negativ auf die Seele auswirkt oder einen runterzieht.
Sinn dieser Liste(n) ist es möglichst genau zu zeigen, was die betreffende Person in psychischen Krisen-Situationen tun bzw. lassen sollte, um sich möglichst schnell wieder besser zu fühlen und zu stabilisieren.
Übrigens: Auch wenn vieles nach wie vor gilt, hat sich meine Ressourcenlist im Laufe der Jahrzehnte mehrmals verändert. Das erscheint mir logisch – ich habe mich ja auch verändert. Damit will ich sagen, dass solch eine Liste genau so lebendig ist wie du. Es können Dinge gestrichen werden oder aufgrund von Beobachtungen neu hinzukommen. Also: immer schön weiter beobachten und notieren!
Nach meiner Beobachtung hat jede Ressourcenliste vier Themenbereiche:
- Schlafen
- Essen & Trinken
- Aktivitäten, die gut tun
- positives Denken
Teil 1: Was baut mich auf?
Diese Liste enthält kurz gesagt alle meine Antworten auf folgende Fragen:
- Was brauche ich, damit ich gut schlafen kann?
- Welches Essen und welche Getränke tun mir gut?
- Was kann ich tun, damit ich mich gut fühle?
- Welche Gedanken bauen mich auf?
Finde auf jede dieser Fragen mindestens zwei Antworten und notiere sie. Dazu kannst du dir gern hier bald meine Vorlage herunterladen.
Teil 2: Was zieht mich runter?
Entsprechend dem vorherigen Teil enthält diese Liste all meine Antworten auf die Fragen:
- Was hindert mich daran, gut zu schlafen?
- Welches Essen und welche Getränke sollte ich meiden, weil sie mir zu schaffen machen?
- Welche Aktivitäten sollte ich meiden, um mich nicht noch schlechter zu fühlen?
- Welche Gedanken ziehen mich runter bzw. sorgen dafür, dass es mir noch schlechter geht?
Finde auch auf jede dieser Fragen mindestens zwei Antworten und notiere sie. Dazu kannst du dir bald meine Vorlage herunterladen.
Manche Antworten zu diesen Fragen habe ich erst nach längerer Zeit gefunden – deshalb ist es sinnvoll, sich über einen längeren Zeitraum hinweg selbst zu beobachten und Notizen zu machen.
Du willst auch so eine Ressourcenliste haben? – Dann lade dir demnächst meine Vorlage einschließlich Positiv- und Negativ-Liste herunter und fange direkt an!
Auf Basis dieser gesammelten Informationen lässt sich recht einfach und schnell das persönliche Krisen-Set zusammenstellen.
Mein Krisen-Set für daheim
Mein persönliches Krisen-Set daheim ist ein Holzkasten, der meinen individuellen Notfall-Plan und verschiedene Dinge enthält zum Beispiel: Bachblüten Rescue Bonbons, ätherische Öle, eine Packung Studentenfutter und meinen Notfall-Plan.
Mein Notfall-Plan
Das ist ein von mir selbst geschriebener Plan, der mich Schritt für Schritt aus einer akuten Krisensituation herausführt. Selbst geschrieben deshalb, damit ich in der Krise sehe, dass diese Handlungsanweisungen aus der vertrauenswürdigsten Quelle kommen – von mir selbst.
Und dieser Plan gehört in beide Krisen-Sets.
Mein Krisen-Set für unterwegs
Mein persönliches Krisen-Set für unterwegs ist ein unauffälliges Täschchen mit einer „abgespeckten“ Version meines Krisen-Sets daheim. Es hat mir und anderen (manchmal sogar schon wildfremden) Personen gute Dienste geleistet. Ich habe es inzwischen fast immer dabei, wenn ich das Haus verlasse.
Du willst direkt anfangen, dein persönliches Krisen-Set zusammenzustellen? – Prima! Hier kommt die Einkaufsliste und der Link zu meinem Affiliate-Space im Netz. Wenn du dort bestellst, bekomme ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich.
Nummern und Adressen für seelische Notfälle
Mitten im seelischen „Unwetter“ kann kein Mensch klar denken oder recherchieren. Deshalb habe ich viele in Krisensituationen nützliche Telefonnummern und Internet-Adressen zusammengestellt und zwar für den gesamten DACH-Raum, also Deutschland, Österreich und Schweiz. Diese Liste ist zwar umfangreich, aber mit Sicherheit nicht vollständig. Trotzdem weist sie den Weg zu vielen schnell verfügbaren und kostenlosen Hilfe-Angeboten.
Was bringt mir denn Mein Krisen-Set?
Mein persönliches Krisen-Set hat mir die Angst vor der nächsten Krisensituation genommen.
Es gibt mir die Gewissheit,
🛡️ dass ich nun für alle Fälle gewappnet bin,
🛟 dass ich mir selbst helfen kann – auch wenn ich gerade ganz allein bin,
🙂 dass ich mich ziemlich schnell wieder besser fühlen kann,
💪🏻 dass ich rasch wieder handlungsfähig sein kann,
👥 dass ich auch anderen beistehen kann.
Genau zu wissen, wann ich was wie tun kann, wenn mich das Leben mal wieder hart trifft, ist für mich unbezahlbar.
Und das möchte ich sehr gern teilen. Mit dir – wenn du willst.
Woher ich das alles weiß?
Vielleicht fragst du dich, wie ich dazu komme, dir ein solches Angebot zu machen. Ich bin keine Psychologin, Psychotherapeutin oder so was und will das auch gar nicht sein.
Aber ich habe vier Jahrzehnte Erfahrung auf diesem Gebiet. Warum? Ich habe schon früh lernen müssen, mit Krisensituationen allein fertig zu werden. Physischer und psychischer Missbrauch innerhalb der Herkunftsfamilie, Mobbing in der Schule, einige schwere Krankheiten, der Blick in die Mündung eines entsicherten Maschinengewehrs, Auswanderung und Rückkehr, eine Nahtod-Erfahrung sowie der tägliche Spagat zwischen zwei sehr gegensätzlichen und anspruchsvollen Kindern – all diese Situationen gehören zu meinem Leben.
Trotzdem finde ich auch im größten Misthaufen noch ein Blümchen, an dem ich mich trotz allen Gestanks noch erfreuen kann.
Vielleicht habe ich gerade deshalb nicht nur mir selbst, sondern auch schon vielen Personen um mich herum erfolgreich aus Krisensituationen heraus geholfen. Obwohl ich das so oft gemacht hatte, wusste ich nie, wie ich das nennen sollte, was ich da tat. Erst seit Ende 2024 bin ich zertifizierte MHFA-Ersthelferin (MHFA steht für die australische Mental Health First Aid-Initiative). Damit habe ich endlich eine Bezeichnung für das, was ich schon so lange erfolgreich mache.
Was ich sonst so mache, erfährst du hier.
Du kommst mit meinem Ratgeber und den Vorlagen allein nicht zurecht? Das ist schade, aber nicht so ein großes Problem, wie du jetzt vielleicht glaubst. Du möchtest lieber von mir angeleitet und begleitet werden, während du dein Krisen-Set zusammenstellst? Alles klar! Dann